Côte Varoise und Massif des Maures

Die touristische Rubrik: Eure liebsten Städte und Landschaften in Frankreich

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Beitragvon Souris » Mi, 05. Aug 2009 20:02

Toller Bericht und vor allem tolle Bilder! Auch von mir :top: :top: :top: Da bekommt man Lust sofort los zu fahren...

Die Straße erinnert mich sehr doll an die Via Domitia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Voie_Domitienne), die ich von Ambrussum her so ausgelatscht/ausgefahren kenne.

Einem Navi traue ich gar nicht, wenn ich nicht eine Landkarte zum Vergleich habe. :wink: Da bin ich wohl etwas altmodisch und vertraue auch lieber meinen Sinnen.
Ich meine wenn man sich eine Karte und den Straßenverlauf anschaut kann man sich doch schon in etwa vorstellen ob die Strecke schön oder schnell oder kurvig oder gerade ist, oder?
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Beitragvon Avonlea » Mi, 05. Aug 2009 20:25

Cristobal hat geschrieben:Die garantierten :top: :top: :top: allein schon für die Präsentation
Ich glaub bei dir ist der Berufswunsch nicht mehr offen :wink:

Das wird sicher nicht mein Beruf. Ich will schließlich Geld verdienen!
Klingt echt gut nach Slapstick mit dem Navi (darf man die Marke erfahren :lol: ) und der Fahrer (bei dem ich mal auf deinen Schöpfer tippe) der tut mir beim lesen sogleich leid :wink:

Sehr gerne gebe ich hier die Marke preis: TOMTOM. Man kann es ruhig auch noch mal schreiben: Kauft kein TOMTOM! Das bringt nur Unglück. Mir tat mein Vater nicht besonders leid. Ich plädiere seit Jahren für eine schlichte Straßenkarte, aber Männer müssen ja immer was Technisches haben zum Rumspielen. :roll:

Wo sind eigentlich deine Eltern in Hyres geblieben. Bei dem Anstieg, der mich unweigerlich - wie beim ersten auf der Insel bereits - an die TdF erinnert hat :wink: sie sind ja zurückgeblieben und später nicht mehr aufgetaucht im Bericht... Lumpenwagen, Urlaubsdisqualifikation wg Zeitüberschreitung, oder habt ihr sie beim Rückweg wieder aufgelesen... Und wer von euch allen kam auf die Idee, dass da keine normale Straße raufgeht? Der war ja der Buhmann des Tages

Meine Eltern blieben auf halber Höhe im Schatten stehen und haben gewartet, bis wir vom Château wieder runterkamen.
Wir haben gar nicht darüber nachgedacht, dass es eventuell eine Straße geben könnte. Aber auch nicht daran, dass der Weg so bescherlich sein könnte. Auf einer zweidimensionalen Karte ist das nicht einsehbar. Eine ähnliche Situation hatten wir Jahre zuvor schon einmal in Menton. Da wollten wir zum Friedhof hoch und sind mitten durch die Stadt den Hügel hochgegangen, nur um oben auf ein Wohnmobil zu treffen, das uns vor die Füße fuhr. Aber man lernt offenbar nie...

P.S. Ich kann inzwischen übrigens verstehen, dass du den 1 Tag TdF geglotzt und dich am Aufstieg auf den Windberg bestimmt amüsiert hast :-P

Nicht nur da. Ich habe sämtliche Etappen gesehen und es war toll. Wir waren immer den ganzen Morgen und den ganzen Abend unterwegs um in der Nachmittagshitze im Hotel schlafen zu können. Da gibt es nichs besseres als sich vom Surren der Gangschaltung einlullen zu lassen :grin:
Die Straße erinnert mich sehr doll an die Via Domitia (http://fr.wikipedia.org/wiki/Voie_Domitienne), die ich von Ambrussum her so ausgelatscht/ausgefahren kenne.

Die Straße kannte ich gar nicht. Aber als ich die Bilder auf deiner Homepage gesehen habe (tolle Fotos :top:) stimme ich dem zu.
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Beitragvon Souris » Mi, 05. Aug 2009 21:52

Avonlea hat geschrieben: aber Männer müssen ja immer was Technisches haben zum Rumspielen. :roll:


Wie wahr, wie wahr... Bis mein Mann sein Navi programmiert hat, hab ich schon drei verschiedene Routen auf der Karte rausgesucht. :lol:

Ich habe ein TomTom und fahre so gut wie gar nicht damit. Allerdings kann ich mich toll mit der Tante zanken. Ich fahre nämlich ganz oft anders als sie will, dann wird die richtig zickig und ich warte irgendwie darauf, dass sie mir mal was an den Kopf wirft. *ggg*
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Beitragvon nebenstelle » Mi, 05. Aug 2009 21:56

Anvonlea hat geschrieben:Da gibt es nichs besseres als sich vom Surren der Gangschaltung einlullen zu lassen

:lol:

Danke für den Bericht. Geteilter Urlaub ist doppelter Urlaub. :grin:

Der Süden als Gemeinschaftserlebnis - so solls sein - und erst noch billiger. Da können wir mehr in den Norden insvestieren :mrgreen:

Schliesse mich den Komplimenten an :merci:
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Beitragvon Côtier » Mi, 05. Aug 2009 22:03

Zitat:
Klingt echt gut nach Slapstick mit dem Navi (darf man die Marke erfahren Laughing ) und der Fahrer (bei dem ich mal auf deinen Schöpfer tippe) der tut mir beim lesen sogleich leid Wink


Sehr gerne gebe ich hier die Marke preis: TOMTOM. Man kann es ruhig auch noch mal schreiben: Kauft kein TOMTOM! Das bringt nur Unglück. Mir tat mein Vater nicht besonders leid. Ich plädiere seit Jahren für eine schlichte Straßenkarte, aber Männer müssen ja immer was Technisches haben zum Rumspielen. Rolling Eyes


Nicht alle Männer.. Himmel nochmal :pascontent:
immer alle in den gleichen Topf... grrr :evil:

Wie Ihr in meinem Bericht lesen könnt, habe ich in diesem Jahr (wohlverstanden zum ersten Mal -
und auch zum letzten) Mein Navi-Handy benutzt, und zwar um das New Hotel Bompard zu finden in Marseille..
Eigentlich ging das ja nicht schlecht, bis auf dass wir als Endpunkt dann plötzlich bei der Notre Dame de la Garde gestanden sind..
Entgegen der handelsüblichen Meinung über Männer, bin ich dann sogar nach dem Weg fragen geangen.. :shock: (meine Frau kann das bestätigen :-P )

Ich steh auch mehr auf Karten oder so wie ich in jedem Jahr den Weg zum Ferienort finde, mit einprägen, das hat bis jetzt eigentlich immer geklappt..

Salut et à bientôt

Côty :lol:
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Beitragvon Cristobal » Do, 06. Aug 2009 10:38

Avonlea hat geschrieben:Bormes-les-Mimosas

Ich habe diesen Ort ausgesucht und wäre daher auch Schuld daran gewesen, wenn er nicht so schön wär wie ich es versprochen hatte. Meine Bedenken waren aber nichtig, Bormes ist ein wunderschönes kleines, herausgeputztes Dorf in Hanglage mit Blick auf das Meer, auf diese kleine gebirgige Landzunge um das Cap Bénat und zu den Îles d'Or.

....

Anders als in vielen anderen Dörfern an der Küste leben in Bormes noch ein paar
[img]


Dieses Mimosa schaut ja echt putzig aus, fast zum :love:
Deiner Schilderung nach könnte man meinen es ist nicht "so" überlaufen wie andere Orte da unten oder habe ich mich jetzt von den paar Ureinwohner die auf Touristen als Starthilfe warten täuschen lassen ?
Ich frage deswegen weil ich die Küstengegend da unten nicht durchgehend kenne und ihm Zweifelsfall die ganze Küste als Touristengrill in einen Hut schmeiße und lieber im Hinterland rumdüse.

D.h. ich bin immer noch auf der Suche nach einem ansprechenden Ort für den Spätsommer an der Côte, ein Platzerl wo man nicht den Eindruck hat es lebt nur vom Sold des Touristen, wo selbst nach der Saison nicht alle Bürgersteige hochgeklappt werden, wo es Sandstrand gibt und keine Langeweile aufkommt ... etc....pp
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Beitragvon Avonlea » Do, 06. Aug 2009 15:06

Nicht alle Männer.. Himmel nochmal Pas content
immer alle in den gleichen Topf... grrr

Oh, 'tschuldigung. Dann nehme ich das zurück und werde ab sofort immer schreiben: Alle Männer außer Côtier. :)

Deiner Schilderung nach könnte man meinen es ist nicht "so" überlaufen wie andere Orte da unten oder habe ich mich jetzt von den paar Ureinwohner die auf Touristen als Starthilfe warten täuschen lassen ?

Es ist nicht so überlaufen. Bormes lebt aber vom Tagestourismus, ist also beliebter Ausflugsort. Ich empfand das aber nicht als störend, man hatte zu jeder Tageszeit genug Platz und abends waren die Straßen manchmal etwas sehr leer. Das Dorf ist aber zweigeteilt. Es gibt auch noch so einen gesichtslosen Badeteil mit Yachthafen (La Favière). Da ist es wirklich touristisch.
Wie viele Einheimische im Dorf leben und ob die im Herbst die Bürgersteige hochklappen weiß ich aber nicht.

Am allerbesten ist aber die Aussicht. Dazu zwei Bilder, aufgenommen von meinem Hotelfenster:

Bild
Am Abend mit Blick auf die Burg

Bild
Am Morgen um halb sieben mit Blick auf das Cap Bénat, im Hintergrund Porquerolles
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Beitragvon Cristobal » Do, 06. Aug 2009 16:53

:eek: Oh fan une soirée très romantique au balcon, pourquoi pas. :wink:

Ich werd das mal auf meine Liste setzen und bei Gelegenheit mal vorbeischaun

Ansonsten wäre ich wohl in La Ciotat geblieben, was ja auch ein ganz nettes Städtchen ist mit seiner postkruppschen Werftromantik :wink: Inzwischen hat sich der Ort wieder ganz gut gemausert (rein finanziell)und wird immer touristischer :cry:
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Beitragvon Grand-Père » Fr, 07. Aug 2009 19:08

Avonlea hat geschrieben:
Nicht alle Männer.. Himmel nochmal Pas content
immer alle in den gleichen Topf... grrr

Oh, 'tschuldigung. Dann nehme ich das zurück und werde ab sofort immer schreiben: Alle Männer außer Côtier. :)


Vielen Dank, Avonlea, für deinen tollen Bericht!
Wir kennen die Gegend bisher noch nicht. es macht richtig Appetit darauf, dort mal hinzureisen.

Ich schließe mich Côtiers Protest an:
Wir besitzen und benutzen kein Navy. Bisher haben wir noch alles in unseren Landkarten und Atlanten gefunden. Man hört ja immer wieder von gutgläubigen Reisenden, die sich von ihrem Navy in die Irre steuern lassen. So sind manche Menschen schon als Geisterfahrer auf der Autobahn oder in einer Wiese gelandet. Nein, so ein Gerät brauchen wir wirklich nicht - ganz abgesehen davon, dass ein Navy ja satelittengesteuert ist und man dadurch jederzeit auf der ganzen Welt geortet werden kann!

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Beitragvon Avonlea » Mo, 10. Aug 2009 16:55

So, einen Teil habe ich noch um das Sommerloch zu füllen. Also diesen und dann noch einen. :wink:
Heute geht es in die Domaine du Rayol

Le Rayol-Canadel ist ein uneinheitlicher Bade- und Villenort an der Küste, eingeklemmt zwischen klarem Meer und dem Massif des Maures.
Wenn wir vom Hotel statt runter ins Dorf rechts abbiegen, gelangten wir direkt ins Massif. Praktisch von einem Meter auf den anderen säumen dann Korkeichen die Straße, die auch immer schmaler und kurviger wird.
An einer der wenigen Kreuzungen bogen wir rechts ab und das Auto schlängelte sich von jetzt an die scharfen Haarnadelkurven hinab und wieder hinauf. Das war nicht ungefährlich, auch bei den hunderten von Radfahrern, die waghalsige Abfahrten wagten. Am Eingang in das Gebirge gibt es ein Schild, das auf die „cyclistes nombreux“ hinweist. Ein wahres Paradies für Radler. Immer auf und ab und schön enge Straßen.

Dann kam der Col du Canadel. Meine Mutter war heilfroh, dass die Kurvereien ein vorläufiges Ende hatten. Wir stiegen aus und ließen den Mund offen stehen, bei der Aussicht. Neben uns standen Dutzende Radfahrer, an ihr Rad gelehnt und schauten auch. Auf das Meer, auf die Caps.
Der gefakte französische Meister, den wir mehrfach überholen mussten, gesellte sich wieder zu uns, aber bevor er wieder losfahren konnte, kamen wir ihm zuvor und rollten weiter an die Küste. Allerdings nicht, um vorher einen kleinen Massif des Maures einzustecken, den mein Vater mir in die Hand drückte. Ein kleiner, leichter, bröckelnder Stein, der ziemlich glitzert.

Der Weg zur Domaine du Rayol war ausgeschildert, aber wir rechneten zu früh damit, dass wir kurz davor standen und parkten zu weit weg. Die breite Masse wollte nämlich gar nicht zum Garten, sondern nur zum Strand, der nahe war. Dahin führte eine lange Treppe, schon von oben blickte man auf das von Palmen umrandete hellblaue Meer. Von mir aus hätten wir dort stehen bleiben können.
Avenue des Belges, das ist die richtige Adresse, wir aber waren noch auf der Avenue des Américains. Welch eine Weltreise würde noch vor uns liegen! Parallel zum Meer und auf und ab marschierten wir an den tollsten Villen mit den schönsten Gärten vorbei und nach kilometerlanger Suche kamen wir an. Links ab, ein bisschen den Berg hoch. Es gab natürlich einen großen Parkplatz davor. Wie sollte es auch sonst sein?
Der Rest der Familie hinkte ein wenig hinterher und ich stratzte schon mal ins Haus, in den Schatten, und rief der Frau am Tresen zu:
„Bonjour! Nous sommes une famille“.
Einmal freundlich grinsen und sie wird uns das abnehmen. Tat sie auch und wir zahlten nur 18€ Familientarif für alle. 1,5 Stunden würde der Rundgang dauern, man kann mittags dann im Restaurant essen.

Der Garten und die Villa, durch die man in ihn gelangt, gehörte zu Beginn des letzten Jahrhunderts einem Bankier, bevor es später ein Hotel wurde und 1940 in den Besitz eines Flugzeugingenieurs überging, der den Garten von einem Dutzend Gärtner neu gestalten ließ. Lange hielt sich das nicht.
Nachdem die Domaine vierzig Jahre lang verwilderte, kaufte das Conservatoire du Littoral Ende der 80er das Gelände und verlieh dem Garten sein heutiges Gesicht.
Es geht um mediterrane Landschaften aus der ganzen Welt, die hier nachgebildet sind. Man kommt von den Kanaren nach Kalifornien, Australien, Südafrika, Chile... und schließlich direkt am Meer auch ans echte Mittelmeer.
Den Mittelpunkt bildet eine imposante Treppe, die aber leider gesperrt war.

Keine Ahnung, welche Pflanzen ich da alles gesehen habe, ich kannte kaum eine. Ich erinnere mich nur noch an ein Gewächs aus den Kanaren, das aussah wie schwarze, aber trockene und feste Rosen. Außerdem die angsteinflößend großen Kakteen und diese kakteenartigen Pflanzen, die aussehen wie gigantische, grüne Kraken.
Etwas verloren fühlten wir uns, weil die Karte weder ordentlich skaliert noch alle Wege und Treppen enthielt. Außerdem hatte sich ein Witzbold einen Spaß daraus gemacht, die Nummern bei den Pflanzen und ausgestellten Gegenständen umzustecken, so dass glaubten, uns schon nach wenigen Metern verlaufen zu haben.

Am schönsten war der Platz am Meer. Jemand schrieb einmal, dass alle großen Gärten der Welt auf "le grand bleu" schauen, und das tun sie zurecht. Das Meer ist Teil der mediterranen Landschaft und es ist schon beeindruckend, zwischen Eukalyptus und Pinien zu stehen und auf das klare, hellblaue Wasser zu schauen.

Es gibt neben einem Strand (der nur mit einem Boot zugänglich ist und außerdem für Gartenbesucher gesperrt) auch mehrere verfallene Villen auf dem Gelände. Man könnte sie so schön herrichten und wenigstens irgendetwas daraus machen, aber die Bausubstanz, die aus den Wänden herausbröckelte, ließ erahnen, dass das nicht möglich sein würde. Steine, die kreuz und quer einfach nur mit Mörtel festgeklebt wurden oder in Beton eingegossen. Das hatten wir noch nicht gesehen. Was so alles hinter dem schönen Putz steckt! Jeder gute Architekt kriegt bei dem Anblick einen Herzinfarkt.
Erfrischend schattig war der subtropische asiatische Garten mit einem Brunnen, einem Teich und einem Bambushain. Zusammen mit dem Licht, das durch das dichte Blattwerk schien, sah alles wirklich aus, als hätten wir Europa verlassen.

Zum Abschluss entdeckten wir am Wegrand im australischen Garten dann noch blühende Mimosen. Gelbe, keine lilanen :grin: Diese Mimosen sind nämlich in Wirklichkeit australische Akazien, die irgendwann in Frankreich eingeschleppt worden sind und seitdem die Februar-Landschaft verschönern.

Fazit: 18€ gut investiert, allein schon für den exklusiven Ausblick auf das Meer. Ich würde auch die baufällige Villa geschenkt nehmen, wenn man mich ließe...

Bild
Abgründe mitten im neuseeländischen Garten

Bild
Staunen über das große Blau

Bild
Noch mehr felsiges Blau

Bild
Im asiatischen Bereich mit Brunnen im Hintergrund, dem Teich unter dem Grünzeug im Vordergrund.

Bild
Eine von vielen Gartentreppen

Nettes Video über die Aussicht vom Col du Canadel
Homepage
Mehr Infos zu Rayol-Canadel mit Linksammlung und Blidern
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Beitragvon Cristobal » Mo, 10. Aug 2009 18:48

Bei dir muss man sich ja inzwischen den via-Michelin zu Hilfe nehmen, um noch durchzublicken :-P Also die Route, die ihr da gefahren seid, ist deiner Schilderung nach diejenige die quer durch die Pampa führt (zw. D559 und D98), sozusagen die GR 51, die der Fernwanderweg ist :shock: Da wundert es mich nicht, wenn es ein bisserl eng wird. Klingt aber spannend. (Ich hoffe da gibts noch mehr zu sehen als die Hintern von Radlfahrern). Der Ausblick im video vom Cap kann sich gut sehen lassen. Deine Familie musste aber schon wieder eine kleine Tour der Leiden mitmachen, um zum Ziel zu gelangen... ich weiß nicht ob ich nicht doch einfach nur zum Strand gegangen wäre. :roll: :lol:
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Beitragvon Avonlea » Mi, 12. Aug 2009 20:03

Cristobal hat geschrieben: Also die Route, die ihr da gefahren seid, ist deiner Schilderung nach diejenige die quer durch die Pampa führt (zw. D559 und D98), sozusagen die GR 51, die der Fernwanderweg ist :shock:

Nee, war nur die D89 außer am Anfang und am Ende. Das Navi hat uns nicht auf den Feldweg geführt :wink:
Die rote Straße ist aber in Wirklichkeit keineswegs so gerade und so flach, wie sie im Atlas erscheint.
Viel zu gucken gab es aber wirklich. Ich saß ja auch auf der entspannten linken Seite und musste nicht in den Abgrund schauen.

Ich habe noch einen Teil zu Collobrières und Gassin, der aber kurz wird (keine Angst). Aber auch nicht heute.
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Beitragvon edwin » So, 27. Dez 2009 16:14

die kastanien haben mich daran erinnert :grin: weil da gibt es auch einen esskastanienwald.....
ein juwel im massif des maures und nicht sehr bekannt,ein absolutes muss für leute die natur und alte steine mögen.ein kloster,im 11ten jh.gegründet.
wird heute noch von einer religiösen gemeinschaft bewohnt.ein hafen der stille und frieden auch im hochsommer wenn man dem tourismusterror der küste entkommen will.
http://fr.wikipedia.org/wiki/Chartreuse_de_la_Verne
:wink:
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Beitragvon Avonlea » So, 27. Dez 2009 16:44

Die Chartreuse de la Verne ist aber doch ziemlich bekannt. Es fährt nur keiner hin, weil es keine richtige Straße dahin gibt. Die Nonnen freut das aber :lol:
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Beitragvon edwin » So, 27. Dez 2009 19:31

ist schon ein bischen länger her als ich da war.. :roll:
die strasse :lol: klar, das paradies muss man sich verdienen :P
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