Gefallen – am Tag vor dem Krieg

Sprechen wir von der Geschichte unserer beiden Länder, damit wir die Gegenwart besser verstehen und die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen

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Gefallen – am Tag vor dem Krieg

Beitragvon michelmau » So, 03. Aug 2014 10:22

Mayer gilt als das erste Kriegsopfer auf deutscher Seite, er starb einen Tag, bevor Deutschland Frankreich offiziell den Krieg erklärte. Zu Tode kam an diesem Tag auch Korporal Jules-André Peugeot, der erste französische Soldat in diesem Krieg, der mehr als 17 Millionen Menschen das Leben kosten sollte. Peugeot soll von einer Kugel aus Mayers Revolver getroffen worden sein.

Der ganze Artikel aus der BZ .
Video von FR3 Alsace
"C'est curieux chez les marins ce besoin de faire des phrases." (Maitre Fourasse in "Les Tontons flingueurs.")
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Re: Gefallen – am Tag vor dem Krieg

Beitragvon Valdok » Fr, 08. Aug 2014 19:17

Soll ich wiederholen, was ich schon in unserem Zwillingforum geschrieben habe. Ein Krieg ist immer sinnlos und schrecklich, wie der Tod eines Jungen für eine Mutter. Bitte, lest den wunderbaren Roman Erich Maria Remarques wieder, und wieder. Was die Feier des hundertsten Tages der Erklärung dieses Krieges betrifft, möchte ich nur mich an die deutsch-französische Freundschaft mich merken. Ein Symbol : eine strenge Umarmung unter Joachim der Deutsche und François der Franzose. Ich hoffe, das ist reine Aufrichtigkeit und keine politische Werbung. Diesen Beitrag schreibe ich ohne Korrekturmittel zu benutzen. Meine Fehler sind meine Fehler. Wenn auch ich natürlich höflich bin, politische Korrektheit, kurz gesagt Heuchelei ist keinesfalls "ma tasse de thé" .
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Re: Gefallen – am Tag vor dem Krieg

Beitragvon LadyAthos » Sa, 09. Aug 2014 09:26

@Valdok

Zumindest bei Gauck vermute ich, dass es reine Heuchelei ist. Der predigt in Deutschland immer wie wichtig der Frieden wäre, dass in Europa Frieden sein soll, aber andererseits hat er sich mal über "die glückssüchtigen Deutschen die nicht mal mehr bereit wären, junge Leute als Soldaten in den Krieg zu schicken" beschwert. Einerseits predigt er den Frieden, andererseits will er junge deutsche Soldaten ständig in den Auslandseinsatz schicken.
Ich finde ja dass die deutsch-französische Freundschaft eine gute Sache und für beide Länder sehr wichtig ist, aber solche geheuchelten Auftritte finde ich gar nicht gut, das ist wirklich nur politische Werbung.
Umarmung und Händchenhalten von Gauck und Hollande wirkten auf mich extrem gestellt und geschauspielert, und sowas ist wirklich nicht mein Fall.
Aber dass heute beide Länder nicht mehr bis aufs Blut verfeindet sind ist wirklich gut, denn sonst würde das Leben gerade in den Grenzgebieten beider Länder, wohl so aussehen wie man es aus anderen Krisenherden der Welt kennt.
Wenn nur andere verfeindete Länder sich auch so entwickeln könnten wie Deutschland und Frankreich, denn dieses Beispiel zeigt ja, dass es auch friedliche Lösungen gibt.
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