Die französische Kunst des Krieges von Alexis Jenni

Die literarische Rubrik: Tipps und Kritiken der französischen Werke und Autoren

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Re: Die französische Kunst des Krieges von Alexis Jenni

Beitragvon Münsterspatz » Sa, 02. Aug 2014 14:15

stif hat geschrieben:@ valdok
Ich habe das Buch "Die Wohlgesinnten" (les Bienveillants) von Jonathan Littel kritisiert, von dem Münsterplatz gesprochen hat, nicht die "Französische Kunst des Krieges".

Jonathan LitteLL mit Doppel - L und "Les BienveillantES". Korrekturleser abwesend? :grin:
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Re: Die französische Kunst des Krieges von Alexis Jenni

Beitragvon Münsterspatz » Sa, 02. Aug 2014 14:23

Valdok hat geschrieben: ==== :) :) Ich habe deine französische Antwort sehr sympathisch gefunden, wenn auch ich hier mich auf Deutsch am liebsten ausdrücke . Ich finde es selbstverständlich, die Französische Sprache gern zu benutzen, wenn man als Nichtmuttersprachler franzosenfreundlich ist und französisch kann . Warum nicht das französische Ecke unseres Forums wieder aufleben zu lassen ? Mit Vergnügen könnte ich AUCH Meinungen, Anschauungen und Eindrücke über dieses Buch auf Französisch in dieser französischen Rubrik austauschen,vorausgesetzt, dass die Antwortengeber am meisten Deutschmuttersprachler sein werden :wink: .

Zum ersten Mal musste ich feststellen dass es, nach mehr als 40 Jahren in Frankreich, natürlicher für mich ist französich zu sprechen als deutsch..... :-D
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Re: Die französische Kunst des Krieges von Alexis Jenni

Beitragvon michelmau » Sa, 02. Aug 2014 15:08

Mislep hat geschrieben:Über 630 Seiten, Krieg als Hauptthema

Da die Lebenserwartung in Frankreich für Männer 78 , 2 Jahre beträgt und da ich schon 68 Jahre alt und langsamer Leser bin , ziehe ich es vor , kürzere Werke zu lesen.Die Zeit wird knapp ! :grin: Über Kolonialkriege lieber Werke von Historikern als endlose Romane. :mrgreen:
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Re: Die französische Kunst des Krieges von Alexis Jenni

Beitragvon Valdok » So, 03. Aug 2014 07:39

Versuch mal Hörbücher anzuhören, Michelmau. Wenn du einen MP-3 Spieler (sorry! .....MP3- player :wink:) hast, ist es auch sehr praktisch, weil du gleichzeitig auch die Hausarbeit machen (außer des Staubsaugen, selbstverständlich) kannst :wink:

@Münsterspatz
Mein Mann auch hat das Buch Les Bienveillantes angespielt, als wir über den Roman die französische Kunst des Krieges geredet haben. Er findet es interessant. Deshalb haben wir auch darüber gesprochen
Ich soll gestehen, ich hatte vergessen, dass ich dieses Buch hatte :oops: . Vor einigen Jahren hatten meine Eltern es uns geschenkt, weil es ihnen nicht gefallen hatte und weil mein Mann und ich aus Neugier es lesen wollten. Schon lange hat mein Mann es gelesen und ich noch nicht
Selbstverständlich ist es schwierig über ein Buch zu reden, wenn man es sogar nicht gelesen hat. Dagegen soll ich zugeben, dass ich das Thema ein Bisschen sehr störend finde. Störend überhaupt weil der Autor kein Deutscher ist. Sonst, hätte ich nicht dieses Gefühl gehabt.
Kunst des Krieges interessiert mich, weil es um einen schonungslosen Standpunkt eines Franzosen über das französische Militär sich handelt. Ich zweifle nicht an der Aufrichtigkeit des Autors, aber ich kann nicht anders tun als mich zu fragen. Wie kann man ein Roman schreiben dessen Ich-Erzähler ein SS-Offizier ist, wenn man US-Amerikaner mit der französischen Bürgerschaft ist. Vielleicht sieht meine Frage sinnlos aus, weil nicht-deutschen Schriftsteller auch Romane über hithler (1) geschrieben haben. Diese Frage allerdings stelle ich mir.

(1) : absichtliche Schreibfehler diesmal.
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