Bio-Käse Debatte

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Bio-Käse Debatte

Beitragvon schlaraffe » Mi, 07. Mai 2008 18:05

hallo,
gibt es eine Debatte in Frankreich in der Bio-Käse bzw. Bio-Käse Klassifikationen in Frage gestellt, bzw. debattiert werden ?

für eine Antwort
danke vorab
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Beitragvon michelmau » Do, 08. Mai 2008 20:40

Bin kein Spezialist im Gebiet Bio-Käse,aber ich denke diese Seite kann Dich vielleicht interessieren.
:wink:
http://www.kaese-aus-frankreich.de/diduknow/history.php?id=5
"C'est curieux chez les marins ce besoin de faire des phrases." (Maitre Fourasse in "Les Tontons flingueurs.")
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Re: Bio-Käse Debatte

Beitragvon Kurty » Sa, 10. Okt 2009 13:29

schlaraffe hat geschrieben:hallo,
gibt es eine Debatte in Frankreich in der Bio-Käse bzw. Bio-Käse Klassifikationen in Frage gestellt, bzw. debattiert werden ?

für eine Antwort
danke vorab
Dietmar


Eigentlich nicht !
Allerdings ist die Käseherstellung in Frankreich relatif streng kontrollier und fast jeder frz. Käse sollte eigentlich "Bio-Käse sin"
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Re: Bio-Käse Debatte

Beitragvon Sonka » Sa, 10. Okt 2009 15:42

Kurty hat geschrieben:Allerdings ist die Käseherstellung in Frankreich relatif streng kontrollier und fast jeder frz. Käse sollte eigentlich "Bio-Käse sin"
Weisst du denn nicht, was "bio" heisst? Die meisten französischen Käse sind nicht bio und wollen es nicht sein.
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Beitragvon al » Sa, 10. Okt 2009 16:53

ich glaube, es gibt keinen grösseren betrug bei lebensmitteln, wie die bezeichnung "bio"!

was ist denn biokäse. käse reift durch sich selbst, also ist er erstmal bio. wenn man natürlich alle erdenklichen substanzen dazugibt, damit er unheimlich lang haltbar wird, na dann.....
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Beitragvon Sonka » Sa, 10. Okt 2009 19:10

Darum geht es eben. Ob das Wort geeignet ist oder nicht, ist meiner Meinung nach eine andere Debatte, aber es bezeichnet wohl eine Realität.
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Beitragvon edwin » Sa, 10. Okt 2009 19:47

genau,zu allererst ohne "bio-kühe " und "bio-ziegen" gibt es keinen"bio-käse" :P :lol: :lol:
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Beitragvon Souris » Sa, 10. Okt 2009 19:57

Und wehe die fressen kein Bio-Gras und trinken kein Bio-Wasser :lol: :lol:
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Beitragvon al » Sa, 10. Okt 2009 20:38

also fazit:
aufgrund der vielen atomkraftwerke in frankreich kann es dort keinen biokäse geben.
aufgrund der jahrzehntelangen chemischen keule auf deutschen böden wahrscheinlich auch hier nicht.

und was nutzt eine biokuh auf einer biowiese, bei bio-ernährung, wenn das grundwasser es nicht ist. haben wir dann schon wieder eine mogelpackung?

und ist bio gleich bio, oder nur dann bio, wenn wirklich alles bio ist? oder ist alles käse?


ich bin auf dem land aufgewachsen, wollte in den siebzigern nen bauernhof übernehmen, lebe bewusst und ernähre mich frisch und meist kontrolliert, aber ich glaube keiner aufschrift auf einer verpackung.
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Beitragvon edwin » Sa, 10. Okt 2009 20:44

man kann nur versuchen das beste daraus zu machen.
ich habe einen kleinen gemüsegarten ,da weiss ich wo es herkommt,aber auch da..ist regenwasser bio?? :shock:
100%bio gibt's nich...
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Beitragvon al » Sa, 10. Okt 2009 20:52

wir haben in unserem garten (400qm) eine grundwasserpumpe. die sollten wir nicht für unsere pflanzen nutzen, sagen die messergebnisse. ausserdem mussten wir ein schild an die pumpe befestigen: achtung - kein trinkwasser. und das auf einer fläche, wo schon immer kartoffeln drauf wuchsen, als es noch ackerland war.
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Beitragvon Sonka » Sa, 10. Okt 2009 22:18

al hat geschrieben:und was nutzt eine biokuh auf einer biowiese, bei bio-ernährung, wenn das grundwasser es nicht ist.
Nutzt vieles. Aber wenn du darüber mehr wissen willst, findest du die Info einfach und schnell. Ich werde mich damit nicht anstrengen, weil du das jetzt einfach nicht einmal willst. ;)
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Beitragvon Cristobal » Sa, 10. Okt 2009 22:19

Ich bin da nicht so pessimistisch. Vertrauen ist wichtig, und weniger Gift ist besser als zu viel. Ausserdem finde ich müsste man (sofern es finanzierbar ist) die Variante des "kleinen Handels" (Fachgeschäfte, Bioladen und Anbau in der Nachbarschaft) dem des Massenvertriebs à la Aldi und Co vorziehen. Die Frage lautet: Auf wieviel Essen kann man zugunsten von "Fair-und-Gut-Trade" aber auch bzgl. der Arbeitsbedingungen in den Massenkonsumläden verzichten um bei höheren Kosten dennoch satt zu werden. Ich bin kein Bio-Puritaner und hab auch keinen Geldscheisser und mich verlocken auch die Vorteile von großflächigen Ladenpassagen... dennoch versuche ich mich immer wieder aufzuraffen...

Was den Käse betrifft, seh ich auch in der Ernährung der Kuh eine Relevanz für das Siegel BIO. Was nicht bedeutet, dass man als Käser nicht auch guten Käse auch aus Nicht-Bio-Milch machen kann...
Es bleibt dann jedem selbst überlassen wie er das abwägt....
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Beitragvon edwin » So, 11. Okt 2009 08:35

ich mache das ja auch so,fair-trade ,mein garten und fleisch machmal direkt vom bauernhof.was mich nur dabei ärgert ist,in vielen gegenden in frankreich redet und tut man so als wüsste man von all diesen sachen erst seit ca. 10 jahren :(
und die industrie hat verstanden,mit "bio"kann man geld machen.da ist viel "schrott"auf dem markt und das bio/fair-trade/ökologie denken fällt wieder untendurch.
dabei haben wir heute doch viel mehr mittel und möglichkeiten seit den 80ern.
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Beitragvon al » So, 11. Okt 2009 10:41

und mein morgendlicher vorteil:
ich hab nen bioladen zwei häuser weiter.
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