Tour de France 2014

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Re: Tour de France 2014

Beitragvon michelmau » Do, 10. Jul 2014 13:34

Valdok hat geschrieben:Wenn man nur die Namen von Marcel Kittel und Thomas Voeckler liest, kann man sich fragen, welcher dieser Beiden Franzose oder Deutscher ist. Das bringt mir zu lächeln :wink:


Thomas ist Franzose ! Ich kenne seine Großeltern , sehr nette sympathische Leute. Sie wohnen ein paar Kilometer von mir weg. :-D
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon edwin » Do, 10. Jul 2014 13:48

....und er selber wohnt bei mir " um die Ecke" ! :grin:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Thomas_Voeckler
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon michelmau » Do, 10. Jul 2014 13:56

...in der Stadt , wo J.M Le Pen geboren ist ! Armer Thomas ! :mrgreen:
EDIT : die "Tour de France" unterstützt Müllsortierung ! :mrgreen:
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon jollylolly » Do, 10. Jul 2014 20:28

edwin hat geschrieben:....und er selber wohnt bei mir " um die Ecke" ! :grin:


Und die Autos des Teamsponsors sind die einzigen wo draufsteht, das, wenn, Sie in der Vendée beheimatet sind :lol

Aber auch bei der Tour ist "Re"-cycling nicht zu vernachlässigen, da hast Du recht michelmau, wobei früher wurde mit Alkohol und anderen Tricks(Bahnfahren) zur Leistungssteigerung und Abkürzung gearbeitet, glaube so ganz sauber kann keiner sein, der über 3000km in drei Wochen radelt, man muss mindestens ein wenig verrückt sein. Ob sowas ungedoped möglich ist, keine Ahnung und wo fängt Doping an und wo hörts auf, aber diese Diskussion sollen andere führen und nicht nur immer auf den Radsport zeigen. Wundere mich da jetzt auch über Grippekranke die binnen wenigster Tage wieder auf dem Fußballplatz stehen und eine Wahnsinnsleistung erbringen können.

Freue mich heute jedenfalls wieder über einen weiteren deutschen Etappensieg von Greipel :top:
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Valdok » Fr, 11. Jul 2014 09:49

Selfie-Trend zur Tour de France: "Eitelkeit und Dummheit

Fans gefährden mit Selfie-Aufnahmen die Radfahrer.
Selfies sind der neueste Schrei bei der Tour de France. Menschen, die in ihrer Freizeit sonst wahrscheinlich in den Löwenkäfig des Zoos klettern, um sich in brüderlicher Umarmung mit einem hungrigen Raubtier abzulichten, fotografieren ihre Gesichter mit dem Rücken zum vorbeifahrenden Peloton. Die Radprofis reagieren mit Unverständnis, manche werden sogar aggressiv.

Bitte lest hier den ganzen Artikel
Selfie-Trend zur Tour de France: "Eitelkeit und Dummheit
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Woolito » Mo, 14. Jul 2014 14:03

Lese gerade das Gesamtklassement von gestern: Kittel trotz drei Siegen zu Beginn der Rundfahrt 10tletzter aller 183 verbliebenen Fahrer. :?:
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon jollylolly » Mo, 14. Jul 2014 18:56

Na, warum das so ist, das einer der die meisten Etappen gewinnt nicht unbedingt das gelbe Trikot trägt, ist mir auch ein wenig ein Rätsel, aber irgendwie waren die Verfolger wohl zu nah dran und dann und wann werden ja die ersten 20/30 oder so mit derselben Zeit gewertet und für den ersten gibt es ja keine Zeitbonifikation mehr.

So reicht einem Nibali dann eine Etappe die er mit viel Vorsprung gewinnt und kommt aus dem "Maillot Jaune" nicht mehr raus, obwohl er meist "nur" noch unter dem ersten Drittel ins Ziel rollt. Und dann haben seine ärgsten Verfolger auch noch Sturzpech, Froome und Contador sind ja raus.

Jetzt kommen die ersten Berge und er ist in seinem Element, siehe Etappensieg heute, da kann dann ein Sprinter wie Kittel nichts mehr ausrichten und fällt weiter zurück. So ein "Ritt" von Tony Martin gestern hat das Feld zwar schon ein wenig durcheinander gebracht, hat aber wohl in den richtigen Bergen auch keine Chance den Abstand so zu verringern um beim Zeitfahren ins "gelbe" zu schlüpfen und als "Triumphator" in Paris einzurollen.

Aber morgen ist erstmal Ruhetag und ich erwarte mit Spannung wer in der Saison 2014/15 den deutschen Rennstall Sponsoren wird.
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Avonlea » Di, 15. Jul 2014 16:35

Heute ist der erste Ruhetag in Besançon, den man dazu nutzte, noch einmal auf das zu blicken, was am 27. Juli in Paris passieren wird. Bevor nämlich am Abend der Tross der Tour in der Hauptstadt erwartet wird, ist am Mittag die Bühne frei für das erste Frauenrennen im Rahmen der Tour de France.

Die bekanntesten und erfolgreichsten Frauen des Sportes, darunter Marianne Vos aus den Niederlanden, die seit Jahren alles gewinnt, was es zu gewinnen gibt, Emmy Pooley und Chrissie Wellington aus Großbritannien, hatten 2013 ein Aktionsbündnis mit den Namen Le Tour Entier (LTE) gegründet, das eine Neuauflage der Tour de France für Frauen forderte.

Während Rekordsummen immer noch in den Radsport der Männer fließen, der von den Dopingfällen der Vergangenheit erschüttert wurde, sind die Leidtragenden die Frauen: Ihre Rennen finden teilweise nicht mehr statt, Teams können nicht über ein Jahr hinaus planen, Medienpräsenz gibt es so gut wie keine und die Prämien bewegen sich am untersten Rand des von der UCI vorgegebenen Rahmen. Dabei ist der Frauenradsport professionell organisiert ist und die Besten erzielen beachtliche und beachtete Ergebnisse. Nicole Cooke aus Wales, die Ende 2012 ihre Karriere beendete, fasste die Situation damals treffend und bitter zusammen: "Tyler Hamilton will make more money from his book describing how he cheated than I will make in all my years of honest labour".

Im Februar dann stimmte die ASO, die die Tour de France organisiert, einem Frauenrennen im Rahmen der Tour zu, nachdem über 97.000 Leute weltweit die Online-Petition unterschrieben hatten.

For 100 years, the Tour de France has been the pinnacle endurance sports event of the world, watched by and inspiring millions of people. And for 100 years, it has been an exclusively male race (there was a separate Tour Feminin in the 1980s, but it lacked parity, media coverage, and sponsorship). After a century, it is about time women are allowed to race the Tour de France, too. While many women's sports face battles of inequity, road cycling remains one of the worst offenders: fewer race opportunities, no televised coverage, shorter distances, and therefore salary and prize money inequity. We seek not to race against the men, but to have our own professional field running in conjunction with the men's event, at the same time, over the same distances, on the same days, with modifications in start/finish times so neither gender's race interferes with the other.

The women's road race at the London Olympics was a showcase for how impressive, exciting, and entertaining women's cycling can be. The Tour of Flanders and Flèche Wallonne hold similar top ranked men's and women's races on the same day, with great success. Having a women's pro field at the Tour de France will also create an equal opportunity to debunk the myths of physical "limitations" placed upon female athletes. In the late 1960s people assumed that women couldn't run the marathon. 30 years on we can look back and see how erroneous this was. Hopefully 30 years from now, we will see 2014 as the year that opened people's eyes to true equality in the sport of cycling.


Nun findet es in zwölf Tagen in Paris unter dem Namen "La Course" erstmals statt und wird die Zuschauer nicht enttäuschen: Der Radsport der Damen ist da, wo der der Herren zuletzt in der Ära Hinault/Fignon war: Die Besten können jeden Typ Rennen gewinnen und ödes Durch-die-Gegend-Rollen im Hauptfeld gibt es nicht.

Links
Pressemitteilung der Organisatoren, Februar 2014
Aktionsbündnis Le Tour Entier
La Course bei Twitter
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon jollylolly » Do, 17. Jul 2014 20:44

Avonlea hat geschrieben:...Der Radsport der Damen ist da, wo der der Herren zuletzt in der Ära Hinault/Fignon war: Die Besten können jeden Typ Rennen gewinnen und ödes Durch-die-Gegend-Rollen im Hauptfeld gibt es nicht...


:top: Genauso ist das mit den Damen, bei mir hier in der Gegend gibt's ein ziemlich gutes Mutter/Tochter-Gespann, die machen eigentlich Querfeldein(neudeutsch:Cyclocross), waren aber auch bei den Deutschen Meisterschaften ganz gut dabei.

Habe wohl das Glück, hier Medien zu haben in denen über Radsport berichtet wird, liegt aber vielleicht auch an einer Kosmetikbude die vor allem für Haarmittelchen bekannt ist und den Radsport hier(wobei es gibt auch ein nationales Amateurteam denen man Professionelle Trainingsmöglichkeiten bietet, fahren den Alpentraum mit) sehr unterstützen und das es auch einen Special-Interest-Verlag gibt der sich um Nischensportarten wie Yachting und Radsport kümmert.

Trotzdem würd ich mich noch über den ein oder anderen deutschen Etappensieg bei der Tour freuen, leider Degenkolb ausgebremst und Greipel irgendwie mit Chavanel aneinander geraten und gestürzt.
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Valdok » Fr, 18. Jul 2014 17:59

Ich habe es niemals verstanden, warum die Gewinner einer gewissen Kategorie von Trikots, sind von schönen Mädchen mit Kleidern der selben Farbe des gewonnen Trikots geküsst.
1) warum nur junge und attraktive Frauen?
2) Sind die Kleider von jungen Designer geschaffen worden ?
3) Woraus kommt diese Tradition her ?
Ich finde diese Tradition sehr altmodisch und auch sagen wir ein Bisschen sexistisch
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Woolito » Sa, 19. Jul 2014 20:01

Inzwischen ist Dreifachetappensieger Marcel Kittel Vorvorletzter (169) der verbliebenen 171 Fahrer in der Gesamtwertung. Ich warte jetzt gespannt, wann er die Rote Laterne übernimmt. :mrgreen:
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon jollylolly » So, 20. Jul 2014 10:54

Ich hoffe mal das einer der deutschen Sprinter heute nochmal "zulangen" kann, geht ja von Gap bis Nimes fast nur Bergab wenn man sich das Etappenprofil anschaut, Bergwertungen gibt's auch keine.... und aber Dienstag heist es dann wieder hoffen das dass Sprintergrupetto die Karenzzeit halten kann.
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Valdok » Do, 24. Jul 2014 11:34

Diesmal bin ich eher zufrieden, mit der Art, wie die Tour de France sich entwickelt. Die Tour de France sieht aus, wieder sauber zu werden. Bisher sind keine Dopinganschuldigungen zu bedauern
Ich werde nicht in Siegesgeheul " Es lebe Frankreich" ausbrechen. Dagegen erscheinen immer mehr französische Rennradfahrer im Peloton,dessen Spitzenreiter der Italiener Vincenzo Nibali ist.

Die fünf Fahrer unter den ersten 10 in der vorläufigen Gesamtwertung von Gestern

1. Vincenzo Nibali (ITA/AST) 76h41:28.

2. Alejandro Valverde (ESP/MOV) à 5:26.

3. Thibaut Pinot (FRA/FDJ) 6:00.

4. Jean-Christophe Péraud (FRA/ALM) 6:08.

5. Romain Bardet (FRA/ALM) 7:34.

Ich weiß nicht, ob ein Franzose das gelbe Trikot tragen wird. Ehrlich gesagt, das ist mir gleich. Allerdings freue ich mich über die Plätze der Franzosen im Hauptfeld, vorausgesetzt dass diese Tour de France wirklich sauber sei.
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Woolito » Do, 24. Jul 2014 11:43

Und Marcel Kittel (4h 21' 21'' hinter Nibali) hält sich wacker auf dem 163. Platz im Gesamtklassement (von 166 verbliebenen Fahrern). Mit dem letzten Platz wird das wohl nix mehr. Den blockiert Ji Cheng aus China (4h 58' 32''). :mrgreen:
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Re: Tour de France 2014

Beitragvon Valdok » Do, 24. Jul 2014 17:02

Woolito hat geschrieben:Und Marcel Kittel (4h 21' 21'' hinter Nibali) hält sich wacker auf dem 163. Platz im Gesamtklassement (von 166 verbliebenen Fahrern). Mit dem letzten Platz wird das wohl nix mehr. Den blockiert Ji Cheng aus China (4h 58' 32''). :mrgreen:


Meine Meinung nach, Herr Ji Cheng ist bei weitem der Gewinner der Tour France.
Er ist tatsächlich der erstmalige chinesische Fahrer der Tour de France :respect: :respect:

Sorry für Marcel, aber André, wo ist er ??? :cry:
Ein neues Lied für Stromae ist mir in den Sinn gekommen "Dédé, Dédé ou t'es ?"

Spaß beiseite, würde ich es genial finden , dass Jean Christophe Péraud als 37jähriger Hydrolikingenieur in der Spitzengruppe wäre
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