Warum ist das Angebot an Essen in F größer als in D ?

Die französische Küche, Eure Geheimtipps im Bereich Kochrezepte, Getränke, Restaurants, usw.

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Warum ist das Angebot an Essen in F größer als in D ?

Beitragvon Cristobal » Mi, 06. Jul 2011 15:40

Woolito hat geschrieben:
Cristobal hat geschrieben:

Was uns zu der Diskussion zurück führt, warum in Frankreich das Angebot an Essen scheinbar unbeschreiblich größer ist als in D...

.... sind die Menschen in D heikliger
.... haben wir in D weniger Hungersnöte durchgemacht
.... fehlt den Menschen in D der Sinn für das savoir vivre (ist Essen in D weniger bedeutend)
....

Fragen über Fragen !?


Unbeschreiblich größer? Das Angebot ist anders. In vielen Dingen gibt es in F ein größeres Angebot, in anderen ein kleineres.
Heikler? Schnecken oder Matjes oder was? :grin:
Hungersnöte? In beiden Ländern zu jeweils seiner Zeit.
Savoir vivre hat nichts mit Namensgebung zu tun. In Frankreich werden auch "Nichtigkeiten" mit Märchennamen belegt, in Deutschland sagt man eben ganz einfach "Kartoffel". Da weiß dann selbst ein Kleinkind, was auf dem Teller ist.
Ist Essen in D weniger bedeutend? Nur, wenn man das Klischee-Gefühl hat, dass sich die Mehrheit der Deutschen mit Kartoffelchips und Bockwurst vollstopft, während die Franzosen jeden Tag die "Haute Cuisine" zelebrieren.

Kleiner Statistikexkurs aus Eurostat für das Jahr 2009

Ausgaben für Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke
Land / Ausgaben in Mio / Einwohner /Ausgaben je Einw.
D / 151.030,0 /82002356 / 1841 €
F / 147.977,1 /64369147 / 2299 €

Konsumausgaben insgesamt
Land / Ausgaben in Mio / Einwohner /Ausgaben je Einw.
D 1.339.040,0 / 82002356 / 16.329 €
F 1.064.446,0 / 64369147 / 16.536 €

Monsieur und Madame Tout-le-monde geben 25% mehr für das Essen aus als Otto-Normalverbraucher
Zuletzt geändert von Cristobal am Mi, 06. Jul 2011 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon al » Mi, 06. Jul 2011 15:53

die werte liegen nur daran, das alle deutschen touristen soviele lebensmittel in frankreich kaufen und dann mitnehmen. 8)

aber es geht mir ja auch so, wenn ich in frankreich vor den regalen stehe, bin ich bereit auch etwas mehr auszugeben. die armseligkeit deutscher regale liess mich zum händler werden.

und noch was zur tabelle. viele produkte sind in frankreich teurer, einige billiger.
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Beitragvon Woolito » Mi, 06. Jul 2011 18:14

Wenn man die Preise für gleiche oder ähnliche Lebensmittel in Frankreich und Deutschland miteinander vergleicht, ist die Menge der gekauften Produkte in etwa gleich. Die höheren Ausgaben der Franzosen ergeben sich einfach durch das mindestens 15% höhere Preisniveau für Lebensmittel (im Durchschnitt).
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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Beitragvon Woolito » Mi, 06. Jul 2011 18:20

al hat geschrieben: die armseligkeit deutscher regale liess mich zum händler werden.


Entschuldige al, wenn mir bei dieser Feststellung das Wort "Quatsch" rausrutscht.
Clever wäre es von dir, wenn du mal in Form einer Dependance in Marseille die "Armseligkeit französischer Regale" mit ein paar unverzichtbaren deutschen Produkten aufpeppen würdest.
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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Beitragvon Cristobal » Mi, 06. Jul 2011 20:55

Woolito hat geschrieben:Wenn man die Preise für gleiche oder ähnliche Lebensmittel in Frankreich und Deutschland miteinander vergleicht, ist die Menge der gekauften Produkte in etwa gleich. Die höheren Ausgaben der Franzosen ergeben sich einfach durch das mindestens 15% höhere Preisniveau für Lebensmittel (im Durchschnitt).


Das erwarte ich von Produkten besserer Qualität auch, dass sie teurer sind. Und sehe bestätigt, dass in Frankreich vielleicht mehr Wert auf Qualität gelegt wird und die Leute bereit sind mehr für Essen auzugeben als in Deutschland wo alles möglichst günstig sein muss, was zwangsläufig auf Kosten der Qualität geht.

Und vielleicht ist genau deswegen auch das Angebot an Waren in Frankreich größer, weil auch die Bereitschaft größer ist mehr Geld für gute Ware auf den Tisch zu blättern.
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Beitragvon al » Mi, 06. Jul 2011 21:14

Woolito hat geschrieben:.... ein paar unverzichtbaren deutschen Produkten aufpeppen würdest.


die fallen mir gerade nicht ein 8)
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Beitragvon Avonlea » Mi, 06. Jul 2011 21:38

al hat geschrieben:
Woolito hat geschrieben:.... ein paar unverzichtbaren deutschen Produkten aufpeppen würdest.


die fallen mir gerade nicht ein 8)

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Beitragvon Woolito » Mi, 06. Jul 2011 21:52

Cristobal hat geschrieben:
Woolito hat geschrieben:Wenn man die Preise für gleiche oder ähnliche Lebensmittel in Frankreich und Deutschland miteinander vergleicht, ist die Menge der gekauften Produkte in etwa gleich. Die höheren Ausgaben der Franzosen ergeben sich einfach durch das mindestens 15% höhere Preisniveau für Lebensmittel (im Durchschnitt).


Das erwarte ich von Produkten besserer Qualität auch, dass sie teurer sind. Und sehe bestätigt, dass in Frankreich vielleicht mehr Wert auf Qualität gelegt wird und die Leute bereit sind mehr für Essen auzugeben als in Deutschland wo alles möglichst günstig sein muss, was zwangsläufig auf Kosten der Qualität geht.

Und vielleicht ist genau deswegen auch das Angebot an Waren in Frankreich größer, weil auch die Bereitschaft größer ist mehr Geld für gute Ware auf den Tisch zu blättern.


Die höheren Preise gelten in Relation für fast alle Produkte, egal, ob hohe oder geringere Qualität. Und Kunden von Feinkost Käfer sind genauso bereit, viel Geld für gute Ware auszugeben wie Madame "HLM" aus finanziellen Gründen den Einkaufswagen mit Pasta füllt. Das Angebot ist je nach Region und Einkaufsgewohnheiten in Frankreich größer oder kleiner als in Deutschland. Auf Märkten findet man Sachen, von denen man sich in Deutschland keine Vorstellung machen kann, dafür gibt es in Deutschland in anderen Dingen eine wesentlich größere Auswahl.
Außerdem hängt das Angebot auch immer davon ab, wo man sich befindet. Ein urlaubsseliger Tourist empfindet einen provencalischen Markt als das Paradies auf Erden, weil er Sachen sieht, die er nicht kennt, und die Sachen, die er kennt, in diesem Moment nicht vermisst. In diesem Moment verwandelt sich das Unbekannte in das größere Angebot.
Und noch etwas, finde ich, "vernebelt" manchmal den Blick in Frankreich: die riesigen Hypermarchés gegenüber den relativ kleinen Supermärkten in Deutschland. Aber ein hundert Meter langes "Fantaregal" bedeutet noch lange kein größeres Angebot.
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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Beitragvon Cristobal » Mi, 06. Jul 2011 22:33

Lese ich aus deinen Zeilen etwa, dass der kulinarische Mythos von Frankreich nur Lug und Trug ist und wir alle einer Fata Morgana erliegen ?
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Beitragvon Woolito » Mi, 06. Jul 2011 23:05

Cristobal hat geschrieben:Lese ich aus deinen Zeilen etwa, dass der kulinarische Mythos von Frankreich nur Lug und Trug ist und wir alle einer Fata Morgana erliegen ?


Nein, aber ich denke, man sollte die Dinge etwas relativieren. Es gibt tolle Sachen in Frankreich zu essen und ebenso tolle in Deutschland. Ein Mythos suggeriert "jederzeit" und "überall". Dass Frankreich kulinarisch Vieles und Exzellentes zu bieten hatte, hat und auch in Zukunft bieten wird, stellt wohl niemand in Frage. Aber deine Beiträge unterstellen eine kulinarische deutsche "Einöde". Ich finde, in den letzten Jahrzehnten haben sich Qualität und Nichtqualität beider Küchen in Reichhaltigkeit, Phantasie und Geschmackserlebnis, aber auch in Fehlschüssen und Lieblosigkeit angenähert. Frankreich als kulinarischer "siebter Himmel" ist genauso falsch wie Deutschland als "siebter Auto-Himmel".
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Beitragvon Napoleon » Do, 07. Jul 2011 01:42

Wenn ich nach 365 Tagen endlich wieder mein Yoplait- Joghurt sehe, ist es mir völlig gleichgültig, dass es auch in Deutschland ähnlich leckeres Joghurt gibt, welches (vielleicht) sogar billiger ist. Nach 365 Tagen darf ist auch mal Sucht haben :grin:. Und so geht es mit Sicherheit auch bei anderen Produkten, die wir hier (in D) nicht bekommen.

PS: Danke denen :wink: , die mich zwischendurch mal "versorgen" :D :D :D .
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Beitragvon Cristobal » Do, 07. Jul 2011 09:50

woolito hat geschrieben:Aber deine Beiträge unterstellen eine kulinarische deutsche "Einöde".

Iwo ich unterstelle dem deutschen Angebot eigentlich gar nichts, ausser dass ich behaupte das französische ist größer und vielleicht auch besser.
Was wiederum am Konsumenten liegen könnte

Weil der umgekehrte Schluss zur Behauptung, dass in F Lebensmittel teurer ist, ist ja der, dass Essen in D billig sein muss, weil der Kunde nicht bereit ist mehr als "nötig" für sein täglich Brot auszugeben. Es sind ja nicht umsonst die Discounter in D groß geworden. Dass aber unter Preisdruck die Qualität leidet ist doch irgendwie logisch. Wenn der Kunde den Wert der Ware vorwiegend unter dem Aspekt des Preises betrachtet entscheidet dieser auch über Qualität und Quantität. Letzteres weil natürlich der Anbieter viel mehr anzubieten bereit ist wenn er dafür einen angemessenen Preis erzielen kann.
Es geht auch nicht um die Extreme Käfer - Harz IV, sondern einfach um den Durchschnitt des Angebots.

@ napoleon: Die Betrachtungweise schließt natürlich etwaiges Suchtverhalten aus :wink:
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Beitragvon lilo » Do, 07. Jul 2011 10:47

Hallo! Ausnahmsweise möchte ich meinen Senf dazugeben.

Vor allem kommt es auf das Gebiet an, was Preise und Angebot angeht. Da wo ich wohne (und ich wohne nicht in der Provence), kann man auf Märkten sehr günstig einkaufen, wenn man sich mit Saisonfrüchten begnügt. Ich finde hier in Frankreich zu günstigeren Preisen ein grösseres Angebot an Gemüse- und Ostsorten. Wenn ich mal in Baden bin und dort einkaufe, muss ich mich dann immer wieder mit den gleichen Produkten zufrieden geben (Kopfsalat, Spinat, Gurken Zuchinis und super
harte Tomaten...), die dazu noch teurer sind. Dafür ist das Wurst- und Brotangebot geringer in Frankreich.
Beim Fleischer und Metzger finde ich wiederum auch nicht unbedingt alles in Deutschland, was ich haben will. Schliesslich kann ich auch jeden Tag Wurst und Rindfleisch essen. Bis auf Norddeutschland ist es auch relativ schwierig guten Fisch zu bekommen.
Damals, als ich noch in Deutschland lebte (hoch im Norden), musste ich schon beim Türken oder beim Italiener einkaufen, um Lahmfleisch zu bekommen oder Perlhühner. Deshalb glaube ich doch, dass das Angebot in Frankreich grösser ist und dass die Preise auch nicht höher sind als in Deutschland. Manche Produkte sind halt billiger in Deutschland andere nicht.
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Beitragvon Souris » Do, 07. Jul 2011 10:47

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich regelmässig in französischen Supermärkten das Angebot bewundere und mich echt nur ganz, ganz schwer entscheiden kann.
Habt ihr mal versucht auf die Schnelle ein paar einfache Kekse zu kaufen? Bild Das ist echt eine Herausforderung, wenn man weiß im Auto sitzt die Bande und will endlich zum Strand...
Das hat nur einen Sinn: Völlig entscheidungsschwachen Menschen beizubringen x Entscheidungen zu treffen um nur eine Packung Kekse zu kaufen (Filmzitat *g*) :lol:
Et croire à la magie du blé en épis
Au Petit Prince aussi... (Pascal Obispo)
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Beitragvon Aperdurus » Do, 07. Jul 2011 10:54

woolito hat geschrieben:Es gibt tolle Sachen in Frankreich zu essen und ebenso tolle in Deutschland. Ein Mythos suggeriert "jederzeit" und "überall". Dass Frankreich kulinarisch Vieles und Exzellentes zu bieten hatte, hat und auch in Zukunft bieten wird, stellt wohl niemand in Frage. Aber deine Beiträge unterstellen eine kulinarische deutsche "Einöde". Ich finde, in den letzten Jahrzehnten haben sich Qualität und Nichtqualität beider Küchen in Reichhaltigkeit, Phantasie und Geschmackserlebnis, aber auch in Fehlschüssen und Lieblosigkeit angenähert. Frankreich als kulinarischer "siebter Himmel" ist genauso falsch wie Deutschland als "siebter Auto-Himmel"


Diese "tollen" Feststellungen helfen natürlich ganz "toll" weiter. Wahrscheinlich bin ich selbst schon toll, weil ich den Wert dieser Aussagen nicht so richtig zu würdigen weiß.
:roll:
Außerdem verwechselst und vermischt Du, woolito, die Qualität der Nahrungsmittel mit der Qualität der französischen (Restaurant-)Küche.

Nahrungsmittel: Im Durchschnitt in Frankreich um Klassen besser. Hier in den Kleinstädtchen bekommst Du- wir habens jüngst gezählt- 10 (zehn) verschiedene Sorten Tomaten. Das lässt sich beliebig über Kartoffeln, Zwiebeln, Salate, Kräuter ect. fortsetzen.
Restaurantküche: in F abwechslungsreicher, interessanter und gesünder. Du hast überall ausgewogene Menüs auf der Karte. Es gibt überall wenigstens 7 Desserts, es gibt überall unaufgefordert Brot und Wasser (kostenlos) auf den Tisch. Das hat schon Qualität!

Ich sehe das Problem eher darin, dass man sich im fremden Land nicht an die anderen Essgewohnheiten ( Menüs z.B.) anpassen kann, an die anderen Einkaufsgewohnheiten (Märkte etc.). Auch an die anderen Beschaffungsquellen für Nahrungsmittel (Selbstvermarkter, Bauern...).
Man darf nicht anhand der Angebote Aldi D und Aldi France die Qualität des Gebotenen vergleichen. Aldi ist in Bezug auf Qualität der Nahrungsmittel in Frankreich so liederlich wie in Deutschland. Hier ist man vielleicht richtig, wenn man billig einkaufen will, gut gibt es anderswo.

Vielleicht noch ein Wort zum von Avonlea schmerzlich vermissten Schwarzbrot. Man muss zugegebenermaßen etwas suchen, dann findet man überall hervorragendes Schwarzbrot. Auf jeden Fall dauert die Suche nicht so lang, wie diejenige in D nach gutem Baguette. :mrgreen:

Schönen Gruß aus der Drôme
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