Warum ist das Angebot an Essen in F größer als in D ?

Die französische Küche, Eure Geheimtipps im Bereich Kochrezepte, Getränke, Restaurants, usw.

Moderator: Moderatoren

Beitragvon al » So, 10. Jul 2011 18:39

eines vorneweg, ich betrete keine feinkostläden.
ich durchstreife aber gerne supermärkte mit regionalen abteilungen. und ich liebe es, wenn ich gesalzene butter suche, auch dann eine auswahl zu baben. das gleiche gilt für mineralwasser. gut beim bier verlieren die franzosen, ist auch ok. manche franzosen halten sogar stella artois für ein heimisches gebräu, ist es aber nicht (es kommt aus belgien). die auswahl an brot ist in den letzten jahren gestiegen, auch bio-brot gibt es überall, aber eine gute vollkornbäckerei muss man immer noch suchen. dafür baguettes über alles, kann kaum ein deutscher bäcker hinkriegen. jetzt am wochenende in eltville ein baguette gekauft, und was war´s, ein überlanges brötchen.

aber es kommt allgemein auf die auswahl an. und die ist in frankreich grösser im bereich frische. es ist ein land der landwirtschaft und das merkt man.

dagegen hier, jeder gegen jeden, kleine märkte werden plattgekämpft und nur der grüsste und billigste überlebt. es wird nicht mehr hinterfragt, ob es was ähnliches gibt oder gab. in belgien hat diese mentaltät in den letzten 10 jahren auch langsam fuss gefasst, hoffe frankreich kommt daran vorbei.

und ein wort zu den schweden. sie lieben essen aus tuben. muss man sich dran gewöhnen. hühner schmecken nach fisch, kein wunder, sie werden mit fischmehl ernährt. und wein? ist nicht das getränk der schweden. es soll schon ein wenig knallen, wenn alkohol im spiel ist, schlimm waren die zeiten, als man dort alkohol nur mit "bezugscheinen" bekam. letzten herbst haben wir unseren verwandten bei göteborg je einen präsentkorb gebastelt. je nach person verschieden. mit weinen, sekt und likören. klares urteil nach zwei tagen(!!), alles war weg, sowas gutes kann man nicht in schweden kaufen (dabei waren das weine in der 5 - 7 € klasse), sie schätzten die weine auf 20 € aufwärts...

was vermisse ich in deutschland? auswahl und immer wieder auswahl. ok. mit wurst wird man erschlagen, aber sie schmeckt mir nicht. käse? da hab ich nen händler entdeckt, da bin ich zufrieden, oft, nicht immer, aber sehr oft. wein? ich trinke den, den ich auch verkaufe, basta. bier? regionale urtypen ja. massenbier nie. Muscheln? ab und an, ja. aber austern? diese "rotze" in schalen? die braucht doch keine sau! vielleicht auf sylt oder sonstwo, aber ich nicht. egal wo. fisch? in vielen deutschen märkten nur eine antwort, hä?!!! geht gar nicht. kauft mal zwiebeln!!! auswahl hier auf DDR-niveau (wobei ich die ehemalige republik nicht beleidigen möchte) und in frankreich? wozu möchte sie die zwiebel benutzen, ah, zum fisch, welchen denn? ah, da emphehle ich ihnen diese hier. falls sie aber roten wein zum fisch bevorzugen, dann sollten, nein dann müssten sie auch mal diese probieren, wächst nur hier, schmeckt fantastisch. klopapier? das ist doch für den "arsch". vollkommen egal, hauptsache kein reibeisen.

ich erwarte in frankreich keine deutschen produkte und in deutschland keine französischen! ich erwarte "lecker" und das in reicher auswahl. und da gewinnt frankreich immer wieder.

ich darf mit einer frau leben, deren grundsatz es ist, es muss gut sein, es muss gesund sein und chemie sollte so weit weg sein, wie möglich. wir kochen frisch, oft zusammen und haben daher auch einen anspruch an unser "über-"lebensmittel. wenn da dinge auf der packung stehen, die wir nicht wollen, dann bleibt das liegen. ebenso produkte, die durch die halbe oder dreiviertel welt reisten um dann überreif hier auf der ladentheke zu vergammeln. wir essen vorrangig nur dinge, die hier wachsen und zur jahreszeit passen. zb. erdbeeren. hier frisch, echt lecker. in frankreich, im pas de calais, schmecken sie ganz anders, aber auch wieder lecker. chemieerdbeeren aus spanien? no go!

so das war mein wort zum sonntag.
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Beitragvon Aperdurus » Mi, 13. Jul 2011 08:29

Auch wenn A. von Lea anderer Meinung ist: 100% d'accord mit Al.
:D Allerdings nicht bei den Austern.

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Beitragvon al » Mi, 13. Jul 2011 18:04

eine frage an die probierer und leckermäuler.

man hat mit diese firma (martin pouret) ans herz gelegt:

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meint ihr, dafür ist ein markt in deutschland?
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Beitragvon Woolito » Do, 14. Jul 2011 08:22

Solange in Deutschland die Balsamico-Diktatur herrscht, wohl nicht. Obwohl auch dieser Essig ja eine kräftige Süßnote hat. Aber am besten halte ich mich als Fan von klassischem Wein- und Apfelessig aus der "Diskussion" raus. :twisted:
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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Beitragvon Aperdurus » Do, 14. Jul 2011 11:51

woolito hat geschrieben:Solange in Deutschland die Balsamico-Diktatur herrscht, wohl nicht



Was hast Du gegen das "Maggi der modernen Küche"?
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Beitragvon Gretchen » Do, 14. Jul 2011 18:39

al hat geschrieben:eine frage an die probierer und leckermäuler.

man hat mit diese firma (martin pouret) ans herz gelegt:

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meint ihr, dafür ist ein markt in deutschland?


würde ich sehr gerne probieren, al!!!

ansonsten bin ich nämlich in der glücklichen lage,
dass es in berlin alles gibt, was ich brauche, weil es in dieser stadt menschen wie al gibt, die ihre nischen gesucht und gefunden haben um leute wie mich zu versorgen.
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Beitragvon Cristobal » Do, 14. Jul 2011 18:52

al hat geschrieben:eine frage an die probierer und leckermäuler.

man hat mit diese firma (martin pouret) ans herz gelegt:

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meint ihr, dafür ist ein markt in deutschland?


Ich denke, das hängt vom Verkäufer ab, ob es ihm gelingt, den Kunden in die faszinierenden Tiefenwelt der Herstellungverfahren von Essig zu ziehen, von Rotbuchensägespänen, Vinaigre-Fliegen und umgekippten Wein, von "la méthode dite « allemande »" und "la méthode d'Orléans" wo es scheinbar das Bedüfnis gab schlechten Wein in guten Essig zu verwandeln.
Und da du in meiner Einschätzung ein guter Verkäufer bist, wirst du den Essig auch an den Konsumenten bringen oder... notfalls selber konsumieren. Die Konservierung ist ja quasi lebensmittelimmanent bem Essig :wink:
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Beitragvon al » Di, 19. Jul 2011 13:40

für meine küche ist das kein problem, aber das volk der ahnungslosen hier, ... was der grossvater nicht kannte, brauche ich auch nicht... oder so ähnlich.ich bin da noch absolut unschlüssig.



aber anderes thema. zurück zur ladentheke.

ich war die tage erschrocken in calais. die frischfischabteilung geschrumpft, ebenso die frischwurstabteilung. alles zugunsten von "promotion". alles riesenpackungen, alles für UK. ja richtig gelesen, die supermärkte im pas de calais, versorgen grosse teile der brit. insel mit tabak, alkohol, putz- und waschmittel etc. ca 80% der käufer kommen mittlerweile von der insel, da reagieren die märkte.

also weg von den häfen und ins land und die auswahl wurde wieder besser.
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Beitragvon Souris » Di, 19. Jul 2011 14:09

Pass mal auf, im September ändert sich das schlagartig wieder. :lol:

Im Süden wird das Angebot und die Preise auch immer angepasst. Von einem auf den anderen Tag findet man nichts mehr wieder. :roll:
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Beitragvon Tinkerbelle » Di, 19. Jul 2011 14:46

Na, da hat sich in meiner Abwesenheit ja ein interessanter Thread gebildet. Da dies ein Thema ist, das mich auch immer wieder bewegt, möchte ich auch gerne meinen "Senf" :wink: - ist schließlich auch ein Lebensmittel, und in F gibt's nicht den Schlechtesten - dazugeben:

Vor knapp drei Wochen bin ich aus F zurück nach D gekommen und wie jedes Jahr nach einem Urlaub im Süden (da zählt F für mich als Nordlicht schon dazu), war der erste Einkauf in einem "so richtig großen" deutschen Supermarkt der pure Horror :eek: .

Hier nur ein Beispiel:
Wenn ich durch meinen Urlaub die Saisonzeiten nicht ganz verloren habe, sollte hier in D doch eigentlich Himbeersaison sein, oder? Der rote, mit weißem und grünem Schimmel durchsetzte Brei, den ich in zwei verschiedenen Supermärkten in den Plastikschalen gefunden habe, ließ jedenfalls auf Himbeeren schließen...

Da ich zur arbeitenden Bevölkerung zähle und auch jeden Tag einen erklecklichen Anteil meiner Freizeit für die An- und Abfahrt zur Arbeit verwenden muss, kann ich mir den Luxus eines Marktbesuches nicht regelmäßig gönnen, ich bin also auf Geschäfte, die nach Feierabend noch offen haben, angewiesen und was ich da finde, ist mit den Waren in F nicht zu vergleichen. Wohlgemerkt, ich versuche saisonale und regionale Gemüse- und Obst-Produkte zu finden, nichts Exotisches - auch wenn ich gerne eine reife Charantais-Melone nähme, wenn's sie gäbe.

Aber auch an der Fleischtheke überkam mich wieder das Grauen: Die Fleischstücke schwammen in ihrem eigenen Saft in den Schalen. In F wurde das Fleisch in den Supermärkten auf Abtropfgittern gelagert. Die deutsche Bedienung hatte für meine Bitte, mir von den Schweinefiletköpfen doch bitte ein paar magere Stücke auszusuchen keinerlei Verständnis. Ihre patzige Antwort lautete: "Die sind alle gleich!" und das Fleisch wurde triefend in die Plastiktüte gestopft. In F wurde ich in vergleichbaren Fällen gefragt, welches Stück es sein dürfte und als die Bedienung eine Sehne entdeckte, wurde diese unaufgefordert weggeputzt und das Fleisch vorsichtig eingewickelt - nicht so, dass es gleich wieder aus seiner Verpackung herausquoll.

Ich weiß, das letzte ging jetzt auch in das Thema "Servicebereitschaft" mit 'rein, aber für mich zeigt es auch, dass in F den Lebensmitteln generell ein ... tja, ich würde es als "höheren Respekt" bezeichnen, ... entgegengebracht wird.

Meines Erachtens liegt das tatsächlich an der schon mehrfach erwähnten "Geiz-ist-geil"-Einstellung der Deutschen(, die sich ja nicht nur , aber m. E. vorwiegend im Lebensmittelsektor äußert).

Vor einigen Jahren habe ich eine Fernsehdoku über den französischen Feinkostlieferanten "Rungis", der ja europaweit tätig ist, gesehen. In diesem Beitrag erklärte der Rungis-Mitarbeiter einer deutschen Reporterin u. a. wie die dort eingehende Ware nach Qualitäten sortiert und wohin welche Qualitätsstufe geliefert wird. Dabei ließ er von sich aus unerwähnt, was mit der niedrigsten Qualität geschieht. Auf die Frage der Reporterin, ob diese niedrigste Qualität in den Abfall ginge, oder was mit ihr passiere, hat sich der Mann etwas gewunden und schließlich zugegeben: "Die geht nach Deutschland, die Deutschen kaufen Alles!" Ist doch schon interessant, welches Bild man im Ausland in kulinarischer Hinsicht von uns hat...

Wie dem auch sei, ich habe schon wieder Sehnsucht nach einem frischen Stück Fisch, aber in den hamburger Fischgeschäften, die ich unter vernünftigem Zeitaufwand erreichen kann (und hier suche ich tatsächlich die Einzelhandelsgeschäfte und keinen Supermarkt auf), dürfte sich die Frage darauf beschränken, ob ich Seelachsfilet oder Viktoriabarschfilet haben möchte, denn wenn's frisch sein soll, könne man mir die Dorade und den Thunfisch eher nicht empfehlen... Ach ja, oder vielleicht Forelle - aber leider mag ich lieber Seefisch als Süßwasserfisch, womit auch der Viktoriabarsch entfällt... - so viel zur Auswahl. Wenn ich mich dann für den Seelachs entscheide, ist der aber allenfalls "brattauglich", denn gedünstet entwickelt das antike Stück schon einen recht penatranten Geruch - so viel zur Frische.

Träumerisch lächel: Dos de Colin avec Beurre Blanc, vorweg einen kleinen Salat mit Chèvre gratiné, oder lieber etwas üppiger: Salade de Gésier? und dazu Baguette mit Salzbutter...
Hinterher auf alle Fälle einen Coupe Vendéen (Eis mit Kamok-Likör)...

Der nächste Urlaub kommt bestimmt, wenn's nur nicht so schrecklich lange dauern würde!
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Beitragvon Tinkerbelle » Di, 19. Jul 2011 14:49

al hat geschrieben:eine frage an die probierer und leckermäuler.

man hat mit diese firma (martin pouret) ans herz gelegt:

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meint ihr, dafür ist ein markt in deutschland?


Also, ich würd' ihn auch probieren - vielleicht auf meinem Gésier-Salat :wink:
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Beitragvon al » Di, 19. Jul 2011 18:11

(dpa) Arbeitnehmer haben in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren einer Studie zufolge mehr real verdient als heute. Vor allem in den unteren und mittleren Einkommensgruppen mussten die Beschäftigten bei Einberechnung der Inflation Einbußen hinnehmen. Das ergab eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Im Durchschnitt lag das Minus real bei 2,5 Prozent, in den untersten Gruppen betrug der Rückgang 10 bis 22 Prozent. In den oberen Einkommensgruppen gab es 2010 hingegen leichte Zuwächse von bis zu 1,5 Prozent.

das erklärt ein wenig die geiz ist geil mentalität.
aber nur im ansatz. der rest ist schon gesagt.
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Beitragvon Fee » Di, 19. Jul 2011 19:35

Tinkerbelle hat geschrieben:Wenn ich durch meinen Urlaub die Saisonzeiten nicht ganz verloren habe, sollte hier in D doch eigentlich Himbeersaison sein, oder?

Die letzten Himbeeren in meinem Garten habe ich schon vor ca. 5 Wochen vom Strauch gepflückt :wink:
Tinkerbelle hat geschrieben:Aber auch an der Fleischtheke überkam mich wieder das Grauen: Die Fleischstücke schwammen in ihrem eigenen Saft in den Schalen. In F wurde das Fleisch in den Supermärkten auf Abtropfgittern gelagert. Die deutsche Bedienung hatte für meine Bitte, mir von den Schweinefiletköpfen doch bitte ein paar magere Stücke auszusuchen keinerlei Verständnis. Ihre patzige Antwort lautete: "Die sind alle gleich!" und das Fleisch wurde triefend in die Plastiktüte gestopft. In F wurde ich in vergleichbaren Fällen gefragt, welches Stück es sein dürfte und als die Bedienung eine Sehne entdeckte, wurde diese unaufgefordert weggeputzt und das Fleisch vorsichtig eingewickelt - nicht so, dass es gleich wieder aus seiner Verpackung herausquoll.

Vielleicht liegt es daran, dass ich eher ländlich wohne und der Supermarkt nicht so riesig ist, aber im R... um die Ecke passiert mir eher das, was du aus F beschrieben hast. Letztens wollte ich mal fertig marinierte Lammspieße probieren. Die Verkäuferin hat mir davon abgeraten und meinte, da hätte der Azubi wohl das falsche Gewürz erwischt, sie fände das nicht so lecker und ich solle lieber die marinierten Lammlachse nehmen oder das Fleisch selber würzen. Heißt: die Angestellten verkaufen das, was sie auch selber essen und legen Wert darauf, dass es auch mir schmeckt.
In der Gemüseabteilung werden z.T. Produkte vom Bauernhof um die Ecke (ich kann ihn vom Fenster aus sehen) verkauft. Da auch ich selten vor 18 Uhr zu Hause bin, komme ich so im Supermarkt an frisches, heimisches Gemüse. Aber das geht natürlich nicht in großen Ketten.
Dafür ist die Auswahl dann nicht sooo riesig, beim Fisch quasi nicht vorhanden. Aber das geht wohl auch erst ab einer gewissen Größe.
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Beitragvon Super5 » Di, 19. Jul 2011 23:19

Moin,

am Wochenende war in Düsseldorf das Frankreichfest mit allem, was dazu gehört. Wie jedes Jahr standen auch die Jungs von www.lessaveursdefrance.com mit ihren Marktständen dort. Es gab fast alles, was das Herz begehrte. Verschiedenste saucisses sec, Käse in allen Varianten, Brot, Konserven, Gebäck, Seifen, Öle, Nougat..... Und immer wurde gefragt, ob man kosten möchte. Ich habe mir ein Stückchen pâté en croûte und eine saucisse sec mit Ente mitgenommen, dazu Lavendelseife. Obwohl es ratzvoll war, wurde sich zum einpacken usw. Zeit genommen.

Und vielleicht als Tip für die Niederrhein-und NRW-Fraktion: die Jungs und Mädels stehen vom 19 bis zum 22.10.11 in Duisburg auf der Königstrasse.

LG,

Oliver
Renault 21. La qualité version française!
http://www.youtube.com/watch?v=SwYGY9M_ ... 9E6254DCAB
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Beitragvon meierpeter68 » Sa, 15. Okt 2011 00:36

Ich oute mich jetzt bestimmt als Ketzer, aber da ich gerade hier viele Menschen mit Sinn für gute Küche vermute, stelle ich eine Frage in den Raum, die ich mir selbst nicht beantworten kann.

Warum gilt Frankreich als das Land der Gourmets? Bei meinen Touren durch Frankreich habe ich nur selten erlebt, dass die französische Küche wirklich gut ist. Wo muss man denn in Frankreich essen gehen, um den Beweis für ihre gute Küche zu finden?

Nichts desto Trotz finde ich die französische Sprache wundervoll <-- präventives Friedensangebot :-D
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Zuletzt geändert von meierpeter68 am Di, 15. Nov 2011 01:27, insgesamt 1-mal geändert.
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