Französische Weihnachten

Alles über Frankreich, das nicht in den anderen Rubriken angesprochen wird.

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Beitragvon le ukoplast » Sa, 04. Dez 2010 16:58

In Frankreich hat der deutsche Tannenbaum bekanntlich im Winter 1870/71 einen großen Eindruck auf die Franzosen gemacht. Seine Bringer waren keine Friedensengel, sondern Soldaten. :wink:
Stimmt das, dass man einen dicken Holzklotz an den Weihnachtstagen langsam im Kamin verbrennen lässt. Die Asche wird dann an den Feiertagen auf dem Feld verstreut. Sie soll Glück und gute Ernte bringen. Aber auch in den Städten gibt es einen "buche de noel". Das ist ein leckerer Kuchen , der zum Andenken an den Holzklotz gebacken wird und so aussieht.
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Beitragvon Souris » Sa, 04. Dez 2010 18:03

Zu den Holzstamm kann ich nichts sagen, aber zu dem Bûche de Noël. :wink: Guck mal hier: http://www.bonjour-frankreich.com/forum ... uche++noel
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Beitragvon le ukoplast » Mi, 15. Dez 2010 10:50

Das Haus des Weihnachtsmannes

Gewöhnlich besucht der Weihnachtsmann die Häuser der Menschen, um die Kinder zu bescheren. In den französischen Ardennen hat der betagte Mann jedoch sein eigenes Domizil und lädt zu sich nach Hause ein.

Vom 01. bis 24. Dezember 2010 ist das Haus des Weihnachtsmannes in dem kleinen Dorf Poix-Terron, 20 Kilometer südlich der Departementshauptstadt Charleville-Mézières geöffnet.

Wichtelmännchen führen durch das Gebäude in dem eine Spielzeugfabrik, eine Poststation, eine weihnachtliche Küche, eine Bonbonmaschine und die Alkoven der Zwerge untergebracht sind. Die Wichtelmännchen erzählen während der Besichtigung Weihnachtsgeschichten und große und kleine Kinder hören gespannt zu, den "Kopf in den Sternen". Auch der Weihnachtsmann weiß spannende Geheimnisse zu berichten, die unvergesslich bleiben.

Das Haus des Weihnachtsmannes in Poix-Terron wird jährlich von mehr als 15.000 Besuchern besichtigt. Führung durch ein Wichtelmännchen
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Beitragvon Woolito » Mi, 15. Dez 2010 15:28

Keine richtige Einstellung zum Fest der Feste. :o

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Beitragvon al » Mi, 15. Dez 2010 15:57

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Beitragvon le ukoplast » So, 26. Dez 2010 18:23

Nach alter provenzalischer Tradition wird am 4. Dezember Weizen gesät. Man sät es auf Baumwolle, die mit Wasser angefeuchtet wird. Wenn dann am 25. Dezember der Weizen gut keimt, ist dies ein Zeichen, dass die Ernte des nächsten Jahres gut sein wird, verrottete Körner sind dagegen ein schlechtes Omen!

Am Weihnachtsabend wird ein echter Baumstamm ("cache-fio") als Symbol des neuen Jahres angezündet. Dieser erste Baumstamm muss entweder von einem Olivenbaum oder einem Kirschbaum stammen. Bevor das Holz in den Kamin gesteckt wird, wird gekochter Wein vergossen und man ruft sich folgende traditionellen Wünsche zu:

" alegre ! alegre ! diéu nous alegre!
calendo ven ! tout ben ven!
diéu nous fague la graci de veire l'an que ven!
e se nous sian pas mai , que nous fuguen pas mens! "

" Allégresse, Dieu nous donne l'allégresse!
Noël arrive, tout bien vient!
Que Dieu nous fasse la grâce de voir l'année prochaine
et si nous ne sommes pas plus, que nous ne soyons pas moins! "

Nach religiöser Tradition werden dann 7 Mahlzeiten und 13 Desserts serviert, die das Letzte Abendmahl der zwölf Apostel und des Messias symbolisieren: 1. Fougasse (Pfannkuchen) 2. Weißer Haselnussnougat und Pistazien 3. Schwarzer Nougat mit Honig 4. getrocknete Feigen 5. Getrocknete Rosinen 6. Mandeln; 7. Nüsse 8.Winterbirnen oder Trauben 9. Quittenkonfitüre und Weintrauben 10. Orangen 11. Mandarinen 12. Kürbiskuchen 13. Nüsse oder Datteln.

Frag nun mal die Einheimischen:Wie ist den die Prognose fürs nächste Jahr? :wink:
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Beitragvon edwin » So, 26. Dez 2010 20:54

:eek: na du weisst ja sachen!! :lol:

prognose?euh,lieber nicht... :mrgreen:
oder frag mal den lütten :P :lol:
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Beitragvon Souris » So, 26. Dez 2010 21:33

Fougasse sind aber keine Pfannkuchen.
Die 13 Desserts sind von Stadt zu Stadt oder Familie zu Familie auch wieder unterschiedlich. :wink:
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Beitragvon le ukoplast » So, 26. Dez 2010 22:02

edwin hat geschrieben::eek: na du weisst ja sachen!! :lol:

Habe das aus einem Link kopiert, Edwin.Weiß selber nichts darüber.Aber vielleicht ist hier im Forum ja einer, der diesbezüglich traditionell veranlagt ist.... :wink:
also ich würde den Wein auch lieber trinken als verschütten.... :lol:
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Beitragvon Cristobal » So, 26. Dez 2010 23:35

Vielleicht solltest du zunächst mal nach Lourdes reisen leukoplast :mrgreen:
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Beitragvon le ukoplast » Mo, 27. Dez 2010 10:50

Cristobal hat geschrieben:Vielleicht solltest du zunächst mal nach Lourdes reisen leukoplast :mrgreen:

Was erwartet mich da? :shock:
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Beitragvon Souris » Mo, 27. Dez 2010 10:53

le ukoplast hat geschrieben:
Cristobal hat geschrieben:Vielleicht solltest du zunächst mal nach Lourdes reisen leukoplast :mrgreen:

Was erwartet mich da? :shock:


Ne Stadt voller kranker Menschen in Rollstühlen, Betten, auf Krücken, ein Loch in der Wand, gefühlte hundert Wasserkrähne aus denen du das Wasser zapfen kannst... Fahr lieber weiter hoch in die Pyrenäen, das ist sicher beeindruckender und fürs Wohlbefinden auch schöner. :wink:
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Beitragvon le ukoplast » Mo, 27. Dez 2010 11:32

Souris hat geschrieben:
Ne Stadt voller kranker Menschen in Rollstühlen, Betten, auf Krücken,

Cristobal hat geschrieben:Vielleicht solltest du zunächst mal nach Lourdes reisen leukoplast :mrgreen:

Bild das Fest der Liebe ist vorbei, Cristo Bild :grin:
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Beitragvon Cristobal » Mo, 27. Dez 2010 12:28

Aua :eek: Ich kann nichts weiter sagen zu dem, was Souris in Lourdes "gesehen" hat :wink:
Eine ganz umgangssprachliche Bedeutung des Begriffs "Va à Lourdes" ist jedoch in diesem musikalischen Werk aufgetaucht...
http://www.youtube.com/watch?v=u-nM8P7TmsQ
Rätselfrage :wink:
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Beitragvon Souris » Mo, 27. Dez 2010 12:45

:eek: Hört sich ein bisschen an wie die Roten Rosen, nein die Toten Hosen, Weihnachten ist ja vorbei. :lol:
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