Reisebericht Camargue

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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Avonlea » So, 25. Okt 2015 22:26

Dann hast du zwei Möglichkeiten, Markus: Du lässt dich von den Mücken abschrecken und verzichtest auf die Camargue, oder du fährst einfach hin und schaust es dir selber an. Ich bin ein bisschen überrascht, dass jemand sein Urlaubsziel danach wählt, ob es viele Mücken geben könnte oder nicht. :-|
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Mo, 26. Okt 2015 11:53

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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Mo, 26. Okt 2015 11:53

Das hast du natürlich recht Avonlea. Am Ende bleiben nur diese beiden Alternativen. Meine vielleicht etwas ungewöhnliche Herangehensweise bei der Auswahl einer Urlaubsregion hat zwei Gründe. Der eine Grund war ein Urlaub in Rosolina Mare vor einigen Jahren, als die Mückenplage so schlimm war, dass wir abends nicht mehr auf der Terrasse sitzen konnten und Urlaub im Süden ohne laue Sommernächte auf der Terrasse ist nicht so schön ... Der zweite Grund war ein Urlaub in Cavallino, wo es außerhalb des Campingplatzes (in diesem wurde täglich gespritzt) ähnlich katastrophal war. Unvergessen bleibt der Versuch, in einer Taverne auf der Terrasse abends ein Hähnchen zu essen … Beide Orte liegen an der italienischen Adria, umgeben von Lagunen. Und dann gibt es noch einen Urlaub an der Cote d‘ Azur, da war normaler „Flugverkehr“, allerdings haben die Stiche an den Beinen überall Beulen ausgelöst. Meine Tochter wurde gestern durch die Jeans gestochen und hat jetzt auch eine riesige Beule. Von einer Allergie ist uns nichts bekannt, zumindest lösen hier in Deutschland bei uns Mückenstiche keine solchen Reaktionen aus. Ich weiß nun nicht, ob die Situation in der Camargue überall gleich ist. Sicherlich ist es direkt am Meer besser als am Etang und wahrscheinlich ist es auch nicht jedes Jahr gleich. Nun ja, ich will hier niemand nerven, am Ende muss man halt die Entscheidung selbst treffen und dabei abwägen.

Ich danke nochmals für die vielen Informationen, die ich hier bekommen habe.
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » Di, 27. Okt 2015 16:45

Also :chut: :chut: Fahr lieber nicht in die Camargue!
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Di, 27. Okt 2015 18:56

Wahrscheinlich ist’s besser, aber die Suche nach Alternativen, die wir noch nicht gesehen haben, ist schwierig. Wir waren schon mehrfach in verschiedenen Bereichen der Bretagne, auf der Ile d‘ Oleron und in Lacanau Ocean bei Bordeaux. Die Cote d‘ Azur kennen wir auch sehr gut, wobei es dort in der Hauptsaison nicht angenehm ist. Der Abschnitt zwischen der Camargue bis zur spanischen Grenze gefällt uns gut, weil auch das Hinterland sehr reizvoll ist. Aber in Gruissan bei Narbonne waren wir schon dreimal und in Argeles sur mer an der spanischen Grenze waren wir auch schon. Die Lage der Camargue wäre perfekt, um die Gegend um Arles, Nimes, Pont du Guard usw. mal wieder zu besuchen. Die Region haben wir zuletzt vor fast 20 Jahren von der Provence aus besucht. Aber im Hochsommer wollen wir ans Meer. Vielleicht hat ja noch jemand einen perfekten Tipp, wo es in Südfrankreich schön ist und wo normaler „Flugverkehr“ besteht :-)
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon marlis » Mi, 28. Okt 2015 00:34

Hallo Markus,
also ich kann dir da sicherlich auch nicht weiterhelfen :-( aber wollte auch nur kundtun, dass es ich es nur zu gut kenne, wenn man abends nicht mehr raus kann, wegen zu vieler Stechmücken. Bei uns Vieren sind auch immer nur vor allem Tochter 2 und ich betroffen. Tochter 1 hat anscheinend ähnliches Blut wie Papa, wird nur wenig gestochen.
Ich war 2003 auch bei Arles, Nîmes, Avignon, Marseille usw. :love: , war damals ja la canicule, also schön heiss, evtl. gab es deshalb nur wenig Mücken. Ganz anders war es 2000 auf Korsika, Nähe Ajaccio, uah, genau so wie deine Tochter beschreibt, selbst langärmelig und dicke Jeans nützten rein gar nix, da war ich echt weniger lang abends draussen :( Dicke Böller werden es bei mir aber zum Glück nur selten, hab aber immer recht viele, auch so fünf Stiche, immer der Ader lang, keine Seltenheit, das ganze dann x5 und mehr.
Bei uns hilft am besten Mückennetz, stinkende klebrige Milchcremes, nur so naja, seufz. Chemiekeule gibt es bei uns aber nicht ...
LG, Marlis
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » Mi, 28. Okt 2015 07:40

Wahrscheinlich ist deine Tochter von einer Kuhfliege gestochen worden, die stechen auch durch Hosen und die Stiche neigen dazu dick zu werden. Wer mit solchen Vorgedanken in die Camargue fahren will, sollte es lieber lassen, denn dann wirst du nichts anderes sehen als Mücken, Mücken, Mücken. Es gibt übrigens auch noch eine sehr aggressive Wespenart dort unten, die Stechen ohne Vorwarnung und ohne Grund. Ach ja und es gibt Stiere und Pferde, was natürlich die Kuhfliegen anzieht. Fahr nach La Grande Motte oder nach Palavas, da bist du auch schnell auf der Autobahn um das Hinterland zu erkunden, du bist am Meer und in den Betonwüsten gibt es keine Etangs. :roll:
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Mi, 28. Okt 2015 13:11

Hallo marlis,
vielen Dank für das Mitgefühl. Auf Korsika waren wir auch schon, allerdings hatten wir da gar keine Probleme mit Mücken.

Es ist erstaunlich, was du alles weißt Souris. Jetzt weiß ich wenigstens, wer mich sticht :grin: Somit bleibt mir wohl nur die Wahl zwischen Mücken oder Beton :cry:
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Valdok » So, 01. Nov 2015 16:26

Wenn ich die Camargue in Gedanken habe, fürchte ich eher das Freilassen von Stieren in den Straßen als stechende Mücken... Vielleicht, weil ich im allgemeinem nur eine paar Tage ab und an dort verbracht habe und weil die Mücken lieber die Haut meiner Tochter als meine haben. Vielleicht weil Unfälle beim Freilassen von Stieren mehr als Schlagzeilen gebracht werden. A propos, seit 5 Jahren ungefâhr bin ich nicht dort zurückgekommen, deshalb sind schöne Fotos und Erlebnisse immer schön zu entdecken...
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » So, 01. Nov 2015 18:17

Ich finde die Stiere wunderschön, natürlich habe ich auch Respekt vor Ihnen und beim Abrivado oder Bandido passe ich immer auf, dass wir eine dicke Absperrung zwischen uns und den Stieren haben. Vor ein paar Jahren ist mein Mann einfach mal stehen geblieben und hat gefilmt und ich habe immer gedacht, "Mensch, warum kommt der nicht endlich hinter die Absperrung" Aber es waren nur zwei oder drei Stiere und die Gardians hatten sie gut im Griff. Mein Mann wusste gar nicht wie ihm geschah, als ich ihn hinterher zusammen gesch... habe, er hatte nur die Pferde gesehen und nicht die Stiere dazwischen. :lol:



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