Reisebericht Camargue

Die touristische Rubrik: Eure liebsten Städte und Landschaften in Frankreich

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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Valdok » Sa, 17. Okt 2015 15:46

Überdies warum nicht auch ein Moskitonetz für die Reise mitnehmen? Die Verwendung eines Moskitonetzes ist eigentlich die zusätzliche Lösung, die wir für unsere Tochter gefunden haben. Was Insektenstiche angeht hat meine Tochter dasselbe Hautproblem wie Markus. Obgleich die dermatologische Erbschaft ganz unterschiedlich ist..
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Sa, 17. Okt 2015 19:51

Ein Moskitonetz haben wir und wir würden dieses mit anderen Hilfsmitteln auch mitnehmen.

Ich bin aber vor allem von diesem Trauma in Italien geprägt und da konnte man abends nicht auf der Terrasse sitzen. So einen Urlaub möchte ich nicht noch mal erleben, denn laue Sommernächte auf der Terrasse gehören einfach zu einem Urlaub im Süden. Sonst kann ich gleich zu Hause in Deutschland bleiben.

Aber ich habe nun einiges gelesen und es scheint in der Camargue nicht so schlimm zu sein. Wenn es mit ein wenig Autan getan ist, dann ist das auch kein Problem für uns. Wir haben keine Mücken-Phopie ... aber vermutlich ist es nicht sinnvoll nachts das Fenster zu öffnen. Also ist eine Klimaanlage wohl ein Muss für die Ferienwohnung.
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » So, 18. Okt 2015 12:07

Hihihi Moskitonetz ist eine niedliche Idee! In unserer Ferienwohnung nützt es allerdings gar nichts, da die Decke so hoch ist, dass man dort gar nichts dran hängen könnte.
Was die Mücken angeht, wir wohnen sehr dicht an einem Etang und die Gräben sind rundherum, aber es hält sich in Grenzen. Es wird doch immer gesprüht und wenn der Winter mal wieder etwas härter wird, dann gehen auch mehr Larven kaputt. Dieses Jahr hatten wir einigermaßen viele Mücken wenn es windstill war, weil der Winter so mild war. Wir schlafen nachts immer mit offenenem Fenster mit Mückengitter, wenn nicht gerade die Bauern meinen sie müssten wegen der großen Hitze um 5 anfangen ihre Äcker zu bearbeiten. :wink:
In Le Grau du Roi am Meer ist immer ein leichter Wind und nicht sehr viele Mücken, natürlich empfiehlt es sich trotzdem Autan oder Ähnliches mitzunehmen.
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » So, 18. Okt 2015 15:26

Da hat Souris nun meine Bedenken etwas zerstreut. Herzlichen Dank! Ich denke, dass wir die Region in der zweiten Julihälfte 2016 nun doch mal besuchen werden.

Ich hoffe, dass es in Ordnung ist, dass wir uns hier unter diesem schönen Reisebericht austauschen. Wahrscheinlich gehört das Thema in diesem Forum woanders hin. Falls es nicht ok ist, dann bitte ich um Nachsicht.

Die nächste Frage ist nun, welcher Ort die beste Wahl ist. Ich habe eine Wohnung in Le Grau du Roi im Fokus, die sich in der Avenue de Bernis 430 befindet. Dem beigefügten Bild kann die genaue Lage entnommen werden. Ich bin mir nun nicht sicher, ob diese Lage gut ist. Die Nähe zum Strand ist klasse und was ich von diesem Strand so im Internet gesehen habe, ist auch nicht schlecht. Der schönste Strand des Ortes ist wohl etwas weiter entfernt, sodass man hier das Auto benötigt. Wir möchten aber am Abend schon gerne mal schnell ins Zentrum laufen und ich glaube dass das Zentrum wohl mehr als 2 km entfernt ist. Ist meine Einschätzung richtig?

Alternativ habe ich auch eine Wohnung in La Grande Motte in der Auswahl. Wolkenkratzersiedlungen sind nun nicht gerade mein Ding, aber diese modernen Häuser dort sehen ja ganz interessant aus. Alles ist weiß und es sieht sehr gepflegt aus. Die Wohnung dort ist sehr schön und liegt ganz in Strandnähe und auch sonst sind die Wege zu den Geschäften wohl recht kurz. Was haltet Ihr denn von La Grande Motte?
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Avonlea » So, 18. Okt 2015 16:16

Ich war 20 Jahre lang in La Grande Motte. Es ist touristischer, was hier aber nicht schlechter heißt. Sagen wir so: Es gibt dort keine Ecken, in denen Menschen rumlungern, denen man nicht zu jeder Tagezeit begegnen möchte. In Le Grau kann das in der einen oder anderen Gegend passieren. Die Strände in La Grande Motte sind breiter und bevölkerter, das Wasser ist aber etwas besser als an dem von dir geposteten Strandabschnitt. Das ist eben leider nicht weit von der Kanaleinfahrt. Im Zentrum kann man abends in beiden Orten gut weggehen, essen und bummeln. Und La Grande Motte ist gerade ziemlich hip, die machen viel an Kultur und Freizeit und das Publikum wandelt sich. Ich mochte das viele Grün schon immer und die Stadt ist wohl durchdacht angelegt und gepflegt, auch wenn man mitterweile gesehen hat, dass Pinien große Wurzeln haben, die sich ihren Weg auch durch Beton bahnen...
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » So, 18. Okt 2015 16:42

Das machen die in Le Grau du Roi auch, gerade im Sommer ist immer was los und am 14. Juli gibt es Tanz in allen Gassen und Feuerwerk über dem Meer. Ich mag Le Grau du Roi, schon als Kind fand ich den ort faszinierend. Wir fahren oft dort hin um ein wenig zu bummeln oder was zu essen aber ich weiß nicht wie ruhig es in der Nacht ist. Den Strand mag ich überhaupt nicht, der ist mir schlicht und ergreifend zu klein und das Wasser zu seicht.
Ich bevorzuge diesen hier:
DSC02274.JPG
DSC02274.JPG (61.87 KiB) 2672-mal betrachtet


Das ist der Strand von Espiguette, an diser Stelle muss man das Parken bezahlen, 6 Euro für den Tag, aber 15 Uhr wird es günstiger und ich glaube ab 18 Uhr eh kostenlos. Man kann auch noch an eine andere Ecke des Strandes fahren, dort parkt man kostenlos, muss aber noch weiter zum Wasser laufen. Dort treffen sich die Kite-Surfer.

Du kannst aber auch in Carnon Plage gucken, finde ich etwas netter als La Grande Motte.

P.S. Es stört mich nicht meinen Reisebericht hier vollzuschreiben, denn meine eigentlichen Berichte sind ja auf meiner HP. ;-)
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » So, 18. Okt 2015 17:46

Herzlichen Dank für die sehr hilfreichen Informationen!

Der Strand von Espiguette ist natürlich wunderschön. Interessieren würde mich noch, ob es wirklich so weit von diesem Haus bis zum Zentrum von Le Grau du Roi ist. Ansonsten bin ich noch auf der Suche nach Unterkünften, wir lieben den Meerblick und eine schöne Unterkunft mit Klimaanlage zu vernünftigen Preisen, von wo man auch das Zentrum schnell zu Fuß erreichen kann. Es ist allerdings so, dass die Auswahl relativ gering ist. Ich suche immer auf fewo-direkt und Google etwas. Agenturen, die vor Ort sind, habe ich noch nicht gefunden.

Nach wie vor bin ich auch dankbar für Hinweise zu Städtchen in der Region, die auch schön sind und sich in Meerlage als Urlaubsdomizil bzw. Ausgangspunkt anbieten. Mir gefallen die Strände der Camargue sehr gut und darüber hinaus kann man einige Sehenswürdigkeiten (Arles und Co.) sehr schnell erreichen. Letztlich ist ein schöner Strand zwar wichtig, aber natürlich will man ja auch ein wenig die Gegend erkunden.

Nochmals herzlichen Dank für die tollen Infos und Tipps!
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » So, 18. Okt 2015 18:52

Also aus meiner Sicht ist es nicht weit von der Unterkunft bis zum Zentrum, ca. 20 Minuten zu Fuß, du musst nur Richtung Kanal gehen und schon bist du da. Das meiste spielt sich auf der anderen Seite des Kanals ab. Aber auf deiner Seite ist ein, Super U, ein Lidl und Little Marcel Fabrikverkauf und ein paar Restaurants. ;-) Auf der anderen sind viele Souvenirläden, Restos und die Arena, da ist aber im Sommer nur Taureau piscine, ein sehr blödes Spektakel in meinen Augen. Also ich denke wenn du Trubel haben willst bist du in Grau du Roi gut bedient. :-)

Ein anderer Ort mit Strand Les Saintes Maries de la Mer, den finde ich aber mittlerweile zu sehr touristisch und überlaufen. Wir waren dieses jahr gar nicht dort, obwohl wir dort sonst immer wenigstens einmal die Sainte Sara besuchen.

Und du kannst auch über das OT nach Unterkünften suchen, hier z.B. das von Le Grau du Roi http://www.vacances-en-camargue.com/ Ich habe unsere wirklich supernette Unterkunft in Aigues-Mortes damals auch über die Seite des OT gefunden, da sind nämlich auch die gelistet, die privat vermieten und nicht so teuer sind wie Hotelketten. ;-)
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Avonlea » So, 18. Okt 2015 19:45

Carnon ist gruselig. :shock:
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Avonlea » So, 18. Okt 2015 19:48

Du kannst noch bei www.homelidays.fr gucken oder www.abritel.fr, dort gibt es nur Ferienwohnungen von privat.
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Aperdurus » So, 18. Okt 2015 21:28

Salut Markus, ich habe viel Erfahrung mit airbnb.com. Sind meist gute Vermieter.
Gruß aus dem "Clos des Chouettes ", Alixan
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Mo, 19. Okt 2015 20:53

Vielen Dank für die schnellen und tollen Rückmeldungen! Die angegebenen Plattformen waren mir schon bekannt. Trotzdem herzlichen Dank!

Der Trend geht bei uns in Richtung La Grande Motte. Dort haben wir eine sehr schöne Wohnung gefunden. Zwar ohne Meerblick, dafür nur 50m vom Strand entfernt und sehr gut ausgestattet. Ich bin gespannt, ob uns das gefällt. Bisher sind wir ja so oft nach Frankreich gefahren, weil wir diese Hochhäuser eigentlich nicht so mögen. Aber es ist natürlich schön, wenn das Meer ganz nah ist und diese Hochhäuser in La Grande Motte sehen ja ganz interessant aus. Für Ausflüge liegt der Ort ja ganz günstig und von unserem Wohnort aus sind es „nur“ 1.000 km, was auch in Ordnung ist.

Die Messlatte ist aber unser Lieblingsort Südfrankreichs: Gruissan. Wer den nicht kennt, sollte unbedingt mal dort Urlaub machen. Ich fürchte, da wird uns La Grande Motte enttäuschen, aber immer an den gleichen Ort fahren ist auch langweilig … Von dort aus kann man aber Sehenswürdigkeiten erreichen, die von Gruissan aus zu weit entfernt sind.
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Souris » Di, 20. Okt 2015 11:58

Okay... na dann viel Spaß!
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Di, 20. Okt 2015 16:04

Danke!
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Re: Reisebericht Camargue

Beitragvon Markus » Sa, 24. Okt 2015 19:37

Meine Tochter macht derzeit ein Auslandssemester in Lyon und hat heute einen Ausflug in die Camargue gemacht. Sie war bei St. Marie de la mer unterwegs und berichtet von einer tollen Landschaft, aber von einer unglaublichen Mückenbelästigung. Sie war 24 km mit dem Fahrrad unterwegs und bei den Etangs muss es unerträglich gewesen sein. Meine Tochter hat mit einem Einheimischen gesprochen und der meinte, dass auch das Mückenspray nicht viel bringt. Seit 2 Jahren ist es extrem, seitdem die Eidechsen weg sind … Also das macht mich jetzt schon ziemlich nachdenklich …
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