wasserknappheit in frankreich

Französische Nachrichten und Ereignisse in Frankreich und in Deutschland

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Beitragvon edwin » Sa, 14. Mai 2011 09:24

ich krame dieses mal wieder raus...
auch dieses jahr wieder sind JETZT schon 26 departements in alerte d'eau.
Bild
und nicht immer da wo man denkt
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Beitragvon Souris » Sa, 14. Mai 2011 09:27

Oh danke edwin, das hätte ich so auch nicht erwartet. :shock:
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Beitragvon Cristobal » Sa, 14. Mai 2011 11:06

Wieso sollte es heuer auch anders sein. :?
Wo doch edwin uns immer mit sonnigem schauerfreien Wetter in seinem Departement auf eine Kiste Flens locken will :grin:
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Beitragvon Avonlea » Sa, 14. Mai 2011 14:53

Cristobal hat geschrieben:Wieso sollte es heuer auch anders sein. :?
Wo doch edwin uns immer mit sonnigem schauerfreien Wetter in seinem Departement auf eine Kiste Flens locken will :grin:

Er will also mit dieser Karte nur deutlich machen, dass er auf dem Trockenen sitzt?
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Beitragvon edwin » Sa, 14. Mai 2011 16:28

die bierconnection funktioniert bestens und ich bin bestimmt der letzte der sich über zuviel sonne beschweren wird.
es gibt landwirte,die ihre herden zum schlachter schicken um finanziell zuüberleben;die wiesen sind trocken und die heuvorräte für den nächsten winter werden jetzt verfüttert.viele kleine flüsse sind jetzt schon völlig trocken, in meinem gartenteich fehlt 15cm wasser...
die trockenheit ist schon ersichtlich....bisher machen sich nur wenige menschen sorgen und die wasserversorgung und finden wasser selbstverständlich.ich zapfe schon seit jahren die regenrinnen an.das ist auch ein gutes mittel um sich mal bewusst zu machen wie viele tausende liter von wasser wir verbrauchen :?
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Beitragvon le ukoplast » Sa, 14. Mai 2011 17:54

Seit 7 Jahren steht uns unser hauseigener Brunnen für die Bewässerung des Geländes und des Gartenteiches zur Verfügung.Anders kann man hier die warmen und zunehmenden heißen Tage gar nicht mehr überleben.Schade nur,dass manche Anwohner hier, diese Möglichkeit nicht in Erwägung ziehen, aber durchaus die Möglichkeit hätten. :cry:
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Beitragvon Cristobal » So, 15. Mai 2011 09:21

le ukoplast hat geschrieben:Seit 7 Jahren steht uns unser hauseigener Brunnen für die Bewässerung des Geländes und des Gartenteiches zur Verfügung.Anders kann man hier die warmen und zunehmenden heißen Tage gar nicht mehr überleben.Schade nur,dass manche Anwohner hier, diese Möglichkeit nicht in Erwägung ziehen, aber durchaus die Möglichkeit hätten. :cry:


Bin zwar kein Wasserwirtschaftler aber: Bist du dir sicher, dass das Wasser nicht knapp wird wenn es jeder aus seinem eigenen Brunnen schöpft :roll:
Meiner Meinung nach wird es höchstens billiger :wink:

Ausser du hast eine Zisterne. Aber selbst damit enthältst du (Regen)wasser dem natürlichen Wasserkreislauf vor.
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Beitragvon edwin » So, 15. Mai 2011 09:50

genau,alle landwirte haben hier eigene brunnen mit denen sie die felder bewässern.
wenn alle ohne zögern grundwasser ziehen,ist wegen regenmangel bald nichts mehr da.(nebenbemerkung:schiefergasfördereung ist sehr wasseraufwendig)
was die zisternen angeht,denke ich etwas anders.
regenwasser vom dach geht normalerweise direkt ins abwasser.wenn man es "zwischendurch" für garten,wc,waschmaschine,etc...verwendet ist es nur eine "umleitung" und hat einen geringeren impact auf den natürlichen wasserkreislauf als wenn man trinkwasser für diese sachen nehmen würde.
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Beitragvon le ukoplast » So, 15. Mai 2011 10:15

Wir haben eine alte Klärgrube aufbereitet, die das Regenwasser hier sammelt.Der Brunnen ist zusätzlich und bewirtschaftet die kleinen Kübelpflanzen.Immer noch besser als Trinkwasser aus der Leitung. :wink:
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Beitragvon Souris » So, 15. Mai 2011 12:49

le ukoplast hat geschrieben:Wir haben eine alte Klärgrube aufbereitet, die das Regenwasser hier sammelt.


Das haben meine Eltern damals auch gemacht, als der Kanal gelegt wurde. Zusätzlich stehen am Gartenhaus noch Regentonnen, die von da das Wasser auffangen.
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Beitragvon edwin » Do, 02. Jun 2011 16:21

über die hälfte frankreichs leidet nun unter wassermangel.
der erste reaktor(la centrale de civaux)am fluss vienne,wurde letzte nacht abgeschaltet.edf behaubtet,wie jedes jahr,wegen wartung o.ä.....
ein experte des observaitore nucléaire redet aber von wassermangel im fluss...... :roll:
http://tempsreel.nouvelobs.com/actualit ... cteur.html
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Beitragvon Münsterspatz » Do, 02. Jun 2011 19:13

Die Rhône ist ebenfalls auf einem extrem niedrigen Wasserstand. Das Ergebnis ist, das das Meerwasser ins Rhônedelta eindringt und die Reisfelder in der Camargue dahin sind.

Seltsamerweise haben wir dieses Jahr hier kein Problem mit der Trockenheit. Es wird also Gott sei Dank weniger brennen.Hoffentlich.
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Beitragvon Woolito » Do, 02. Jun 2011 22:13

Frankreichs Bauern befürchten das Schlimmste (Jahrhundertdürre). Bis jetzt merkt man auf dem Gemüse- und im Supermarkt allerdings noch nichts.
Nebenbei: heute war es in Marseille (16 Grad) den ganzen Tag kühler als in Kiel (18 Grad), vom Rest Deutschlands ganz zu schweigen, und es hat sogar etwas geregnet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,766318,00.html
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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Beitragvon edwin » Do, 02. Jun 2011 22:38

heute abend ist es drückend und schwül,17°
dunkel wolken im süden,aber das wird wohl wieder nicht wieder bis hier her kommen.
die terrassentür ist auf,im haus ist es kühler wie draussen...
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Beitragvon Woolito » Do, 02. Jun 2011 22:49

edwin hat geschrieben:heute abend .....17° .....
........ die terrassentür ist auf, im haus ist es kühler wie draussen...


Glückwunsch zu deiner effektiv arbeitenden Klimaanlage. Bei 17 Grad draußen das Haus kühler zu haben, ist schon ein Kunststück. :lol:
nachricht-5688.html#p62607 (Moderatorenbeitrag)
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