La Vie en France - eine Liebeserklärung

Die touristische Rubrik: Eure liebsten Städte und Landschaften in Frankreich

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La Vie en France - eine Liebeserklärung

Beitragvon Alfred » So, 04. Jul 2010 09:55

Frankreich – unsere große Liebe.
Nahezu unser gesamtes gemeinsames Leben, also rund 30 Jahre lang, galt und gilt unsere große Zuneigung unserem Nachbarland. Es vergeht kein Jahr, in dem wir nicht viele Wochen oder gar Monate unserem Lieblingsland widmen.
So richtig erklären kann ich die Faszination, die dieses „Sechseck“ auf uns ausübt, nicht.
Sei es die morgendliche Stille, die geschäftige Betriebsamkeit oder die historisch-achitektonische Ausstrahlung, seien es die Menschen mit ihrer unvergleichlichen Lebensart - für uns gibt es unzählige Gründe, stets zurückzukehren, und jeden Aufenthalt zu geniessen.

Leicht machten es uns die Franzosen anfangs nicht.
Vom Schulfranzösisch beflügelt, besuchten wir erstmals 1981 das Land, um die legendäre „Route Napoléon“ zu befahren.
Bereits beim ersten Besuch einer Bar näherten wir uns dem Boden der Tatsachen und der Realität – das schwungvolle Okzitanisch, mit dem uns der Barbesitzer überfiel, war eindeutig zuviel für uns Eleven.
Zu unserer großen Begeisterung stellten wir jedoch schnell fest, daß die oftmals kolportierte Arroganz der Franzosen eigentlich nur großen Stolz auf ihr Land und ihre Sprache widerspiegelt, und von noch größerer Hilfsbereitschaft wettgemacht wird, wenn man erkennt, daß sich der Gast auch etwas um die Sprache bemüht.
So kämpften wir uns also die ersten Jahre durchs Land und die sprachlichen Abarten, die ihren Höhepunkt im Katalanischen fand und erst die Sprache der Basken, die ja angeblich nicht einmal der Teufel versteht, besiegelte unsere Neugier.

Hier nun einige Impressionen unserer letzten Fahrt an die lothringische Moselle, ins nostalgisch wundervolle Pont à Mousson, einstmals auch Moselbrück genannt.

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Beitragvon Souris » So, 04. Jul 2010 10:13

Sehr schöne Fotos. Vielen Dank fürs Zeigen. :D
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Beitragvon al » So, 04. Jul 2010 11:43

jaja auch dahin will......

grüne wegweiser, weisse hinweisschilder, ja man träumt nicht, nein man ist wieder da. die herren salopp, die damen chic, die kleinen geschäfte schön bunt. und irgendwo versteckt liegt der stellplatz für das womo.

du hast vergessen baguettes zu fotogtafieren. :-P
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Beitragvon Avonlea » So, 04. Jul 2010 14:56

:love: Wunderschöne Abendstimmungen! Sehr gut eingefangen.
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Beitragvon Alfred » So, 04. Jul 2010 17:36

Hallo Gemeinde - Stimmung stimmt - aber nix Abend.
Samstagmorgens um halbsieben ist die Welt noch in Ordnung...
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Beitragvon edwin » So, 04. Jul 2010 17:52

tolle bilder,aber das mit der abendstimmung kam mir auch komisch vor.....kein mensch zu sehen :shock:
morgens um 6uhr,das erklährt alles.
:wink:
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Beitragvon Alfred » So, 04. Jul 2010 18:40

Nun, ich oute mich gerne - versteckt war's nicht ganz, doch von güld'nem Monde beschienen, vom milden Winde der Moselle umfächelt und von genialen Canon-Ingenieuren beleuchtet erlauben heutige ISO-Werte auch Aufnahmen des Nächtens.
Hier uns're bescheid'ne Heimstatt...

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Beitragvon Souris » So, 04. Jul 2010 19:48

:eek: Wie viele Nächte habt ihr so genächtigt?
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Beitragvon al » So, 04. Jul 2010 19:59

Souris hat geschrieben::eek:


warum? das ist freiheit. jeden tag woanders. wo es einem nicht gefällt, fährt man weiter. man lernt nette menschen kennen. näher am land kann man nicht sein.
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Beitragvon Avonlea » So, 04. Jul 2010 20:16

Die Bilder sind vom Morgen? Dann hast du sie aber mit Absicht in die falsche Reihenfolge gepackt!
Mich wundert auch, dass morgens um halb Sieben die Straßenlaternen angeschaltet sind. Das gibt es bei uns nicht. :?
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Beitragvon Souris » So, 04. Jul 2010 23:24

al hat geschrieben:
Souris hat geschrieben::eek:


warum? das ist freiheit. jeden tag woanders. wo es einem nicht gefällt, fährt man weiter. man lernt nette menschen kennen. näher am land kann man nicht sein.


Freiheit? So frei möchte ich gar nicht sein, dass morgens früh beim Augen aufmachen schon ins Auto meines Nachbarn schaue. :roll:


Avonlea hat geschrieben:Mich wundert auch, dass morgens um halb Sieben die Straßenlaternen angeschaltet sind. Das gibt es bei uns nicht. :?


Hier schon, jedenfalls im Winter. :wink:
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Beitragvon Cristobal » So, 04. Jul 2010 23:40

ah jeder hat so sein Gefühl von Freiheit. Ich würd mich allerdings a priori in so einem Womo nicht wohlfühen, weil es mir die Möglichkeit nimmt alternativ zu planen. Einmal Womo immer Womo, selbst wenn es nur gemietet ist...
aber die Freiheit Campingplatz, Hotel oder notfalls im Auto, die ist mir perso wichtiger....
Zuletzt geändert von Cristobal am So, 04. Jul 2010 23:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Alfred » So, 04. Jul 2010 23:40

Avonlea hat geschrieben:Die Bilder sind vom Morgen? Dann hast du sie aber mit Absicht in die falsche Reihenfolge gepackt!
Mich wundert auch, dass morgens um halb Sieben die Straßenlaternen angeschaltet sind. Das gibt es bei uns nicht. :?


Ach, nun seid doch nicht päpstlicher als derselbe - natürlich sind die Aufnahmen überwiegend am frühen Morgen entstanden, und die letzten vier am Abend.
Ich wollte doch nur einen kleinen Tagesverlauf dokumentieren, und den fängst man schlecht des Nächtens an...

Zum nachbarlichen Augen - Blick.
Bei weitem nicht auf jedem Stellplatz herrscht solch' drangvolle Enge, die auf diesem Bild durch den Einsatz einer langen Tüte gedrängter wirkt als sie war, aber für einige Tage am Rande eines solch' hübschen Städtchens nimmt man das schon in Kauf, zumal wir vor dem Wohnmobil großzügig an die 30 Meter Wiese bis zur Mosel hatten - also alles halb so wild.
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Beitragvon michelmau » Mo, 05. Jul 2010 08:08

souris hat geschrieben:Freiheit? So frei möchte ich gar nicht sein, dass morgens früh beim Augen aufmachen schon ins Auto meines Nachbarn schaue. Rolling Eyes




Mit souris bin ich hundertprozentig einverstanden!Nur eine kleine Anekdote.
Kann mich noch an einen Urlaub in Wales erinnern (muß in den achtiger Jahren gewesen sein). Wir hatten ein mittelgrosses Zelt, unsere zwei Kinder waren noch klein. Wir kamen auf einen großflächigen Campingplatz....weit und breit kein Zelt, kein Wohnwagen, kein Womo in Sicht.Wir waren die einzigen am Platz !
500 freie Stellplätze...!
Wir schlugen also unser Zelt auf und fingen an, die Ruhe zu genießen.
Nach ungefähr einer Stunde kam ein Auto.Der Fahrer stieg aus , sah sich den Platz um, und....was glaubt Ihr, wo er sein Zelt aufschlug ? Ja, Ihr habt gefunden ! Dich an unsrem Zelt !
Leute gibt's! :lol:
"C'est curieux chez les marins ce besoin de faire des phrases." (Maitre Fourasse in "Les Tontons flingueurs.")
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Beitragvon al » Mo, 05. Jul 2010 10:44

das lässt sich ausdehnen.

du buchst ein schönes hotelzimmer und im nachbarzimmer verbringt ein heissblütiges paar seine hochzeitnacht.

du schläfst in deinem zelt und der betrunkene nachbar pinkelt dir auf deine plane.

du stehst mit dem womo einsam am strand. kommt ein zweites und stellt sich so, das du kaum aus der tür wieder rauskommst.

deshalb:

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so "wohnten" wir in jumieges.
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