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Ist Deutschland heute wiedervereinigt?
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RGT



Anmeldedatum: 17.09.2006
Beiträge: 50
Wohnort: Valence - Frankreich
Verfasst am: Do, 19. Okt 2006 00:47
Titel: Ist Deutschland heute wiedervereinigt?
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Hallo an alle !
Ich denke, dass sie über dieses Thema schonmal viel diskutiert haben. Aber ich frage mich, ob heute Deutschland vereinigt ist?
Was sind eure Meinung nach?

Durch meine Erfahrungen bin ich mit 2Dresdner(in Happy People) und viel Biberach begegnet. Leider nicht zusammen Sad Aber die Treffung zwischen uns beiden waren verschiedene.
Zuerst habe ich gemerkt, dass die Biberacher viel Stolzer auf Deutschland als die Dresdner sind. Ausserdem scheint es, dass die Dresdner ernster sind.
Meine Erfahrungen sind wirklich nicht genug Sad aber ich habe dieses Gefuhl, dass Deutschland eine Politisch Einheit hat. Trotz sind die Bevolkerung noch nicht wiedervereinigt.

Ich habe probiert, eine geteilt Frankreich mich vorzustellen. Das kann ich wirklich nicht !! Surprised Eine geteilte Land scheint so schwierig sein Sad

Was sind eure Meinung nach?
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Vive l'amitié Franco-Allemande !
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tessi



Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 239
Wohnort: Köln
Verfasst am: Do, 26. Okt 2006 23:22
Titel:
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Doch, doch, wir sind wiedervereinigt! Und die meisten Deutschen genießen diesen Zustand auch.

Es sind aber immer die Unzufriedenen, die sich am lautesten artikulieren.
Manche Ostdeutsche sind enttäuscht, dass es in den neuen Ländern wirtschaftlich immer noch so schlecht läuft.
Westdeutsche meckern, dass die Wiedervereinigung so teuer ist. Und natürlich gibt es Unterschiede in der Mentalität. 40 Jahre Kommunismus prägen die Menschen anders als 40 Jahre Marktwirtschaft. Bei der jungen Generation ist davon aber nichts mehr zu spüren. Sie haben es ja persönlich gar nicht mehr anders kennengelernt.

Ich bin heute noch von der Wiedervereinigung begeistert. Die Monate vor und nach dem Fall der Mauer waren die aufregensten in meinem Leben. Diese Bilder und Gefühle werde ich nie vergessen! Ich wollte nach 1989 unbedingt in die neuen Länder und dort arbeiten. Die Gesellschaft, bei der ich damals angestellt war, erfüllte meinen Wunsch schließlich und schickte mich dorthin. Ich habe von 1991 bis 1997 an verschiedenen Orten gelebt. Es war so abenteuerlich! Vieles sah noch aus, wie wie direkt nach dem Krieg - eine richtige Zeitreise! Ich habe aber auch viele sympathische Menschen kennengelernt. Mit einigen habe ich heute noch Kontakt.

Und dann darf man die wunderschönen Städte, Landschaften, Kulturgüter... etc. nicht vergessen! Es gibt so viel zu entdecken. Ich reise jedes Jahr wenigstens einmal dorthin. Wenn ich die Zeit und das Geld dazu hätte, würde ich noch öfter "nach drüben" fahren.

Die Wiedervereinigung ist für mich ein großes Geschenk! Ich möchte weder die Mauer noch den Kalten Krieg zurückhaben.
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esge



Anmeldedatum: 20.03.2007
Beiträge: 179
Wohnort: Nordbrandenburg/Deutschland
Verfasst am: So, 08. Apr 2007 21:43
Titel:
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Hallo Tessi

Du schätzt vieles richtig ein. Die Wiedervereinigung hatte viele Vorteile für Ost und West aber auch sehr viele Nachteile. Wiedervereinigung ist nur nicht das richtige Wort, denn das würde bedeuten, dass beide Seiten gleichberechtigt gewesen wären. Das war aber nie der Fall. Es ging im Einigungsvertrag von vornherein nur um eine "Übernahme".

Ostdeutsche stellen immer wieder fest, dass sich die meisten Westdeutschen überhaupt nicht für Land und Leute im Osten interessieren und selbst nach fast 17 Jahren auch noch nie hier gewesen sind. Umgekehrt ist das Interesse viel größer, nicht nur weil viele inzwischen in den alten Bundesländern Arbeit gefunden haben. Viele kommen nach ein paar Jahren zurück, weil sie sich dort nicht wohlfühlen, vor allem in Bayern ist es sehr schwierig Fuß zu fassen.

Es gibt viele Gründe, warum sich Ossis immer noch nicht als Bundesbürger fühlen können. Ein großes Problem ist die Arbeitslosigkeit (in den meisten Ländern um oder über 20%) und das Einkommen, das wenn überhaupt, noch heute erst bei 60 -80% der alten Bundesländern liegt. Die Abgaben für Grundsteuern,Wasser, Abwasser, Strom usw liegen aber z.T. höher.

Ein anderer Grund ist die sinnlose Abschaffung von gut funktionierenden sozialen Einrichtungen, wie Kinderkrippen, Kindergärten, Landambulatorien, Kulturhäuser, Jugendclubs und anderem mehr. Die Auswirkungen zeigen die Pisastudien. Nun werden händeringend Möglichkeiten gesucht, wie man den Leuten solche grandiosen politischen "Neuerfindungen" wie die Ganztagsschule (das finnische Schulsystem überhaupt) die Vorschulerziehung oder die Ärztehäuser verkaufen kann ohne dass irgendjemand merkt, dass es das alles schon jahrelang gab und die DDR hier meilenweit voraus war Surprised

Auch das Leben untereinander hat sich in beiden Teilen unterschiedlich entwickelt. Es wird noch eine Weile dauern, bis sich alles normalisiert. Ich weiß, das sich auch in Frankreich z.b. die Lothringer nicht als "richtige" Franzosen fühlen oder als solche angesehen werden.

Aber nichts desto trotz hat sich vieles auch positiv entwickelt. In den Städten wurde vieles neu gebaut, Kulturdenkmäler wurden restauriert und nicht zu vergessen Telefon und Internet. Very Happy Die Welt hört nicht mehr an der Mauer auf.

Man könnte jede Menge erzählen und diskutieren ... aber eins noch zum Schluss: die schönste Gegend ist die Uckermark Youhou !

esge Europe
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Sonka



Anmeldedatum: 17.09.2006
Beiträge: 356
Wohnort: Lyon
Verfasst am: Mo, 16. Apr 2007 23:33
Titel:
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Haste recht, esge, wäre doch besser, wenn nicht nur das eine dans andere übernommen hätte, sonder wenn das beste von beiden geblieben und geteilt worden wäre! Sad
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Сонька
Forum Russie
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tessi



Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 239
Wohnort: Köln
Verfasst am: Mi, 18. Apr 2007 23:40
Titel:
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Hallo esge,

es tut mir Leid, dass Du so lange auf eine Antwort warten musstest, aber ich hatte in letzter Zeit ein bisschen viel um die Ohren.

Ja, ich weiß, dass die Wiedervereinigung (ich meine „Wiedervereinigung“ ganz neutral, weil ich einfach ausdrücken will, dass unsere beiden Landesteile wieder zusammen sind) in einigen Bereichen enttäuschend verlaufen ist. Ich glaube es gibt viele Gründe dafür.

Der wichtigste ist meiner Meinung, dass wir alle nicht auf dieses Ereinis vorbereitet waren. Keiner wusste, wie das funktionieren soll, zwei so gegensätzliche Systeme kompatibel zu machen. Wir kannten die Verhältnisse im jeweils anderen Landesteil doch gar nicht. Bei uns war längst nicht alles so toll, wie es für euch vielleicht im Fernsehen (Werbung) dargestellt wurde, und bei euch war alles viel maroder (Städte, Betriebe, Straßen, Umwelt etc.) als wir je für möglich gehalten hätten. Und dann kam Herr Kohl und versprach seine „blühende Landschaften“. Er hat es wohl auch nicht besser gewusst.
Wahrscheinlich würden die Politiker (Ost und West) und die Verantwortlichen in der Wirtschaft mit den Erfahrungen von heute vieles anders (hoffentlich besser!?) machen.

Wenn wir jetzt allmählich begreifen, welchen Wert von Dir aufgezählten Einrichtungen haben, die alle damals so fix abgeschafft wurden, weil sie nicht ins althergebrachte System passten, dann liegt das auch daran, dass sich die westdeutsche (bequem gewordene) Gesellschaft in den letzten Jahren zum Glück noch weiterentwickelt. Ich bin sicher, dass die wendigen Ossis, die in den alten Bundesländern ihren Arbeitplatz gefunden haben und zu behaupten wissen, zu der Entwicklung maßgeblich beigetragen haben.

Für mich ist der größte und unverzeihlichste Fehler, dass die Bürger der neuen Bundesländer kaum Gelegenheit bekommen haben, beim Aufbau Ost mitzumachen. Nachdem die unwirtschaftlichen Betriebe (d.h. so ziemlich alle) zugemacht worden waren, hat es leider viel zu wenig Engagement der Wirtschaft gegeben, neue Arbeitlätze zu schaffen.
Aber das hätte ja gleichzeitig geheißen, im Westen Fabriken zu schließen und womit hätten die Betroffenen das verdient?
Ich weiß leider auch kein Patentrezept. Ich sehe nur, dass genau das jetzt passiert, um die Produktion in sog. Billigländer zu verlegen. Insofern gleichen sich die Verhältnisse auch im Schlechten in beiden Landesteilen an.

Und was das Interesse aneinander angeht, kenne ich sehr viele Leute, die schon auf Entdeckungstour in den neuen Bundesländern waren und begeistert zurückkehrten.
Natürlich gibt s auch Leute, die ihre 14 Tage Ferien auf jeden Fall am Mittelmeer verbringen wollen. Aber die fahren auch nicht nach NRW (Köln Wink ) oder Hessen in Urlaub!

Viele Grüße vom Rhein in die schöne Uckermark (liegt der Kreis nicht schon in Brandenburg ?)
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Cristobal



Anmeldedatum: 19.09.2006
Beiträge: 968
Wohnort: München/Minga
Verfasst am: Do, 19. Apr 2007 08:16
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Wenns Fehler waren, dann wurden sie mit offenen Augen begangen. Es kann mir keiner verzählen, dass man die immerhin 10.-größte Ökonomie der Welt, die auf einem Level mit Italien stand, fast gänzlich plattmachen und für ein paar Groschen verscherbeln musste. Es ging hier rein um die Siegermentalität. DDR-schlecht BRD-super! Leider sind die Bewohner des Ostens auf den ganzen Quatsch reingefallen und haben ihr gut getauschtes Ostgeld gen Westen geschickt... wegen ein paar schöner Bildchen aus dem West-TV. Auch all die Subventionen und Einheitszuschläge sind letztendlich in den Taschen der Konzerne gelandet. Manche - wie jene Firma, wo mein Vater gearbeitet hat - sind sogar wegen all der Sonderabschreibungsmöglichkeiten Konkurs gegangen.
Gut, dass jetzt ein Umdenken geschehen ist. Dass man sich auch wieder auf seine Wurzeln besinnt. Aber für etliche Menschen kommt das wohl zu spät. Nun auf eins kann sich zumindest keiner mehr herausreden: Man hat den Kohl gewählt - den Vertreter für schlecht keimendes Saatgut - man durfte also kaum erwarten, dass es mehr als Kohl zu essen gab.
Ciao
Cristobal
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esge



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Beiträge: 179
Wohnort: Nordbrandenburg/Deutschland
Verfasst am: Do, 19. Apr 2007 08:46
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Hallo Tessi,

tessi hat Folgendes geschrieben:

Wahrscheinlich würden die Politiker (Ost und West) und die Verantwortlichen in der Wirtschaft mit den Erfahrungen von heute vieles anders (hoffentlich besser!?) machen.


Was diese These anbelangt, bin ich eher skeptisch. Big Grin Fressen und gefressen werden - das liegt nun mal im System. Und da ist es vielleicht doch am leichtesten, wenn man schnell runtergeschluckt, statt erst lange durchgekaut wird Very Happy

tessi hat Folgendes geschrieben:

Nachdem die unwirtschaftlichen Betriebe (d.h. so ziemlich alle) zugemacht worden waren, hat es leider viel zu wenig Engagement der Wirtschaft gegeben


Von der Treuhand wurden zuerst die gut funktionierenden Betriebe vor allem auch Firmen mit Exportaufträgen plattgemacht. Die anderen waren ja keine Gefahr Very Happy , das Engagement der Wirtschaft - letztendlich sind es ja immer Menschen, die selbst Geld verdienen wollen - war schon da. Das die nicht vordergründig das Interesse hatten, ein gesamtdeutsches Wirtschaftsgebilde aufzubauen, kann man keinem verübeln.

Ich halte die Förderpolitik in der Wirtschaft für total verkehrt. Die waren oder sind es auch heute noch zum Teil unsinnig. Die Milliarden Steuer- und EU-Gelder die hier in den Bau von Firmen und für die Anschaffung von Maschinen gesteckt wurden, sind zum größten Teil verpufft (weil die Betriebe nach Abschöpfung der Gelder wieder zugemacht werden) und haben nicht zuletzt auch Arbeitsplätze vernichtet. Wenn ich nur an die ABM - Maßnahmen oder an die Umschulungen der Arbeitsämter denke .... oh grusel. Es gibt hier mehr ausgebildete Floristen als Blumen in den Läden! Surprised

Aber klar! Es gibt natürlich auch vieles in der Wirtschaft, was gut gelaufen ist. Wenn ich Berlin oder Leipzig sehe oder bei uns im Norden die Ostseebäder ...

Inzischen ist es nur so, dass die Firmen kaum etwas investieren oder Leute einstellen, wenn es keine Förderung vom Staat gibt. Da hat sich einfach vieles verdreht. Es ist doch absoluter Schwachsinn, wenn die Einstellung eines Arbeitslosen, der nicht die entsprechende Qualifikation hat, bis zu 3 Jahre lang gefördert wird. Ein für den Job ausgebildete Facharbeiter aber für 1 € die Straße fegen muss, weil für seine Einstellung keine Förderung vorgesehen ist.

Was für mich ein großes Übel ist, ist die Kleinstaaterei durch die Länderbildung. Du hast nach der Uckermark gefragt - die Uckermark liegt in Brandenburg und grenzt an Mecklenburg-Vorpommern. Wir wohnen direkt an der Grenze auf der Brandenburger Seite, vor etlichen Jahren haben wir noch auf der anderen Seite gewohnt. Die beiden Länder haben so unterschiedliche Systeme - ob Schule oder Verwaltung ... wir sagen oft, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Wegezoll wieder eingeführt wird Surprised

Am nervigsten ist für mich im Grunde, das man hier wie im Westen allerdings auch, den Leuten stets und ständig erklärt, dass sie nichts aber auch gar nichts von alleine können. Entweder wird ihnen für jeden Mist ein Kurs aufgeschwatzt (selbst das Pupsen ist ja ohne Anleitung eine komplizierte Sache Very Happy ) oder der Psychater muss helfen. Himmel hilf - selbst bei Liebeskummer mit 14 Jahren kommt ja gleich die Empfehlung: das musst du mit professioneller Hilfe verarbeiten, sonst kommst du nieeeeeee wieder im Leben klar Very Happy

Och ja ... avec le temps ...

Grüße an den Rhein und an die Seine Very Happy
esge


Zuletzt bearbeitet von esge am Do, 19. Apr 2007 09:54, insgesamt 2-mal bearbeitet
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esge



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Beiträge: 179
Wohnort: Nordbrandenburg/Deutschland
Verfasst am: Do, 19. Apr 2007 09:04
Titel:
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Hallo Cristobal

Cristobal hat Folgendes geschrieben:
Man hat den Kohl gewählt - den Vertreter für schlecht keimendes Saatgut - man durfte also kaum erwarten, dass es mehr als Kohl zu essen gab.


stimmt! Aber die Euphorie der Leute hier kam ja dadurch, dass sie geglaubt haben, das jeder Einzelne mit seinem Wissen und Können auch etwas erreichen könnte. Es kam ja nur den Wenigsten in den Sinn, dass sie selbst arbeitslos werden - da waren die meisten Ossis mehr als naiv.

Wenn ich an Schulbildung, Gesundheitssystem und einiges mehr denke, kann die Wirtschaft im Osten nicht schlechter funktioniert haben als im Westen. Der einzige entscheidende Fehler war einfach nur, dass man den Menschen ihre Bedürfnisse vorschreiben wollte. Geht natürlich nicht, dass man einen Trabi für einen sozialistischen Erdenbürger als den Traum der Träume vorschreibt, wenn es Autos mit Stern gibt oder die Ostsee für genauso warm erklärt wie das Mittelmeer. Dadurch konnte sich die Wirtschaft letztenendes auch nicht weiterentwickeln.

esge
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Cristobal



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Beiträge: 968
Wohnort: München/Minga
Verfasst am: Fr, 20. Apr 2007 08:57
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Den Menschen verlockt was er nicht hat und langweilt was er hat. Insofern war die DDR von Anfang an auf der Verliererstraße. Denn selbst wenn er es niemals kriegen kann was ihn verlockt, den Menschen - hier im Westen darf er mit offenen Augen ein Leben lang davon träumen, sagen, dass ers gerne hätte und sich beschweren, dass ers nicht kriegt.... Big Grin
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