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Bonjour Frankreich

Kennt ihr französichen Dichtern?
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tessi



Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 243
Wohnort: Köln
Verfasst am: Mo, 08. Jan 2007 20:07
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Oh, ihr ward aber wieder fleißig!!!
Ich komme gar nicht nach mit den Übersetzungen. Embarassed

@Orelilou:
Orelilou hat Folgendes geschrieben:
Aber ist es korrekt auch zu sagen "Beim Auto" statt "mit dem Auto"? Ich dachte, dass ich schon es gehört hatte.


Es ist gut möglich, dass Du "beim Auto" gehört hast. Aber das ist räumlich gemeint, z. B. "warte bitte beim (oder am) Auto auf mich."

Wenn Du ausdrücken willst, dass Du das Auto benutzen möchtest, mußt Du sagen. " Ich komme im/ mit dem Auto."

Für Die Übersetztung Deines Schneckengedichts brauche ich noch ein bißchen Zeit. Bitte hab Geduld, ich fühle mich auch schon wie eine Schnecke!


@ Kissou:
Deine Mühe hat sich gelohnt, ich konnte den Sinn des Déserteurs aus deiner Übersetzung gut verstehen. Es gibt ein paar Fehler (z. B. der Krieg ist in Deutsch maskulin), aber die sind nicht schlimm.

Diese Zeilen würde ich so übersetzen:

Ma mère a tant souffert
Elle est dedans sa tombe
Et se moque des bombes
Et se moque des vers...

Meine Mutter hat so sehr gelitten
Nun liegt sie in ihrem Grab
Und sie lacht über Bomben
Und sie lacht über Würmer...


@ michelmau:
Dein Appolinaire ist für mich ein bißchen wirr. Ich kenne nicht genug von seinem Leben, um alles zu verstehen, was uns der Dichter sagen will. Confused
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Orelilou



Anmeldedatum: 14.11.2006
Beiträge: 127
Wohnort: Paris, Normandie, Picardie
Verfasst am: Di, 09. Jan 2007 00:49
Titel:
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tessi hat Folgendes geschrieben:
Für Die Übersetztung Deines Schneckengedichts brauche ich noch ein bißchen Zeit. Bitte hab Geduld, ich fühle mich auch schon wie eine Schnecke!


Laughing Ich auch ... Habe schon die Übersetzung angefangen aber hinke ich nach. Big Grin
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Sonka



Anmeldedatum: 17.09.2006
Beiträge: 356
Wohnort: Lyon
Verfasst am: Di, 09. Jan 2007 12:13
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Cristobal hat Folgendes geschrieben:
Sonka hat Folgendes geschrieben:
Ou tout autre synonyme de "elle en a rien à taper". ;)


Salut Sonka!
Qu'est-ce que ce-à-dire "Damit nichts am Hut haben" sprich "nichts damit zu tun haben" ? Umgangssprachlich ?
Ne, "rien à taper" und "nichts am Hut haben" sind verschiedene Sachen. "rien à taper" heisst "egal sein" (Wursscchht!). Aber das ist ja umgangssprachlich.
_________________
Сонька
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Orelilou



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Beiträge: 127
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Verfasst am: Fr, 12. Jan 2007 23:29
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Tessi, Tessi, Tessi... hab endlich die Übersetzung geendet.

Zwei Schnecken gehen zu die Beerdigung

Zu die Beerdigung eines gestorbenen (dürren) Blatts
Gehen zwei Schnecken.
Sie haben die schwarze Schale
Den Krepp herum um die Hornen.
Sie gehen am Abend
Einem sehr schönen Herbstabend.
Leider wenn sie ankommen,
Ist es schon das Frühling.
Die Blatte, die gestorben waren,
Sind alle auferstanden.
Die beiden Schnecken
Sind sehr enttäuscht
Aber hier kommt die Sonne
Die Sonne, die ihnen sagt
Bitte, bitte (« Prenez la peine de » ist ein höffliches Ausdruck um „Bitte“ zu sagen)
Setzen Sie sich
Nehmen Sie ein Glas Bier
Wenn ihr Lust habt
Nehmen Sie, wenn es gefällt Ihnen,
Dem Bus nach Paris.
Es wird am Abend abfahren.
Ihr wird das Land besuchen
Trauen Sie nicht
Ich sage ihnen
Das schwärzt dem Weiß des Auges.
Und die Sargesgeschichte
Verunstalten euch.
Ist traurig und nicht hübsch.
Nehmen Sie eure Farben zurück
Die Lebensfarben.
Dann anfangen alle Tiere
Bäume, Pflanzen
Zu singen
Aus Leibeskräften
Das richtige lebende Lied zu singen,
Das Sommerlied.
Und Alle anfangen zu trinken
Zu anstoßen.
Es ist ein sehr schönes Abend
Ein hübsches Sommerabend.
Und die beide Schnecken
Kommen nach Hause zurück.
Sie gehen sehr ergriffen weg.
Sie gehen sehr glücklich weg.
Als sie viel getrunken haben,
Taumeln sie ein bisschen.
Aber da oben im Himmel
Achtet der Mund auf Sie.

Gute Nacht... Wie sind alle wie die beide Schnecken und der Mund achtet auf uns ! Wink
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Kissou33



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Beiträge: 420
Wohnort: In der Nähe von Bordeaux
Verfasst am: Sa, 13. Jan 2007 20:04
Titel:
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tessi hat Folgendes geschrieben:

@ Kissou:
Deine Mühe hat sich gelohnt, ich konnte den Sinn des Déserteurs aus deiner Übersetzung gut verstehen. Es gibt ein paar Fehler (z. B. der Krieg ist in Deutsch maskulin), aber die sind nicht schlimm.

Diese Zeilen würde ich so übersetzen:

Ma mère a tant souffert
Elle est dedans sa tombe
Et se moque des bombes
Et se moque des vers...

Meine Mutter hat so sehr gelitten
Nun liegt sie in ihrem Grab
Und sie lacht über Bomben
Und sie lacht über Würmer...


Danke Tessi für deinen Erklärung... humm.. ja .. ich weiss.. ich habe immer viel Problem mit "der, die, das"... und wenn ich schreiben möchte, mag ich gern schriftlicher Ausdruck begünstigen, im Gegenteil des Grammatik Wink Wink aber du weisst das ! Wink
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tessi



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Beiträge: 243
Wohnort: Köln
Verfasst am: So, 14. Jan 2007 23:08
Titel:
Antworten mit Zitat

Aber ja, Kissou, ich erinnere mich genau! Wenn Du sprichst, ist Dein Deutsch super, viel besser als mein gestammeltes Französisch (inklusive falscher Aussprache Embarassed).




@ Orelilou:
Bravo Bravo Bravo Bravo Bravo Bravo Bravo Bravo

Ich bin die langsamere Schnecke! Wenn Du möchtest, poste ich bei Gelegenheit auch meine Übersetzung. Ich mag Prévert Love!

Ach ja, es ist nicht der Mund, der oben am Himmel auf uns achtet, sondern...? Wink
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Orelilou



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Beiträge: 127
Wohnort: Paris, Normandie, Picardie
Verfasst am: Mo, 15. Jan 2007 22:19
Titel:
Antworten mit Zitat

tessi hat Folgendes geschrieben:
Wenn Du möchtest, poste ich bei Gelegenheit auch meine Übersetzung. Ich mag Prévert Love!


Natürlich Tessi! Es ist immer interessant zu sehen, wie man auf richtiges deutsch Wink übersetzt... ,weil (ich denke) meine Übersetzung zu viel nah von der franzosichen Sprache ist. Oder?

Das erfreut mich, dass du Prévert magst. Er ist wirklich berühmt in F. Ein Paar von seiner Gedichte haben bei Joseph Kosma vertont gewesen und waren bei berühmten Sängern vom 50 Jahriger gesungen (wie Les Frères Jacques, Yves Montand, Edith Piaf...)

tessi hat Folgendes geschrieben:
Ach ja, es ist nicht der Mund, der oben am Himmel auf uns achtet, sondern...? Wink


Laughing Laughing Laughing Zut!!!! der Mond natürlich! Laughing
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tessi



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Beiträge: 243
Wohnort: Köln
Verfasst am: Di, 16. Jan 2007 23:07
Titel:
Antworten mit Zitat

Bitte sehr, hier ist meine Übersetzung:

Zwei Schnecken machen sich auf zu einer Beerdigung

Zu der Beerdigung eines abgestorbenen Blatt
Zwei Schnecken machen sich auf den Weg.
Sie haben schwarze Scheckenhäuschen
Krepp um die Hörner.
Sie gehen abends los
An einem sehr schönen Herbstabend.
Leider als sie ankommen
Ist es schon Frühling
Die Blätter, die tot waren
Sind alle schon auferstanden!
Und die zwei Schnecken
Sind sehr enttäuscht

Aber die Sonne hier
Die Sonne, die sagt zu ihnen
Setzen setzen Sie
Sich doch doch
Trinken Sie ein Glas Bier
Wenn das Ihr Herzenswunsch ist
Nehmen Sie, wenn Sie möchten
Den Bus nach Paris
Er fährt heute Abend ab
Sie werden die Landschaft sehen
Aber trauern Sie nicht
Ich sage Ihnen,
das verdunkelt das Weiße des Auges
Und dann, das macht hässlich,
Diese Geschichten von den Särgen
Das ist traurig und nicht hübsch
Nehmen Sie wieder Ihre Farben an
Die Farben des Lebens
Da beginnen alle Tiere
Die Bäume und die Pflanzen
Zu singen
Lauthals zu singen
Das wahre lebendige Lied
Das Sommerlied
Und alle trinken
Alle stoßen miteinander an
Das ist ein sehr hübscher Abend
Ein hübscher Sommerabend
Und die zwei Schnecken
Kehren um
Gehen sehr ergriffen zurück
Gehen sehr glücklich zurück
Als ob sie viel getrunken hätten.
Sie schwanken ein klein wenig.

Aber da oben am Himmel
Achtet der Mond auf sie.



Capeau, Orelilou, Du hast eine gute Wortwahl getroffen bei Deiner Übersetzung! Bravo
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Orelilou



Anmeldedatum: 14.11.2006
Beiträge: 127
Wohnort: Paris, Normandie, Picardie
Verfasst am: Mi, 17. Jan 2007 01:03
Titel:
Antworten mit Zitat

Danke Tessi! Das erfreut mich zu sehen, dass meine Mühe nicht unnütz ist.

Zu beenden die Prévert Retrospektive... La pêche à la baleine (Die Walfischerei)... vielleicht das verrückteste Gedicht von Prévert :

À la pêche à la baleine, à la pêche à la baleine,
Disait le père d'une voix courroucée
À son fils Prosper, sous l'armoire allongé,
À la pêche à la baleine, à la pêche à la baleine,
Tu ne veux pas aller,
Et pourquoi donc?
Et pourquoi donc que j'irais pêcher une bête
Qui ne m'a rien fait, papa,
Va la pêpé, va la pêcher toi-même,
Puisque ça te plaît,
J'aime mieux rester à la maison avec ma pauvre mère
Et le cousin Gaston.
Alors dans sa baleinière le père tout seul s'en est allé
Sur la mer démontée...

Voilà le père sur la mer,
Voilà le fils à la maison,
Voilà la baleine en colère,
Et voilà le cousin Gaston qui renverse la soupière,
La soupière au bouillon.

La mer était mauvaise,
La soupe était bonne.
Et voilà sur sa chaise Prosper qui se désole :
À la pêche à la baleine, je ne suis pas allé,
Et pourquoi donc que j'y ai pas été?
Peut-être qu'on l'aurait attrapée,
Alors j'aurais pu en manger.
Mais voilà la porte qui s'ouvre, et ruisselant d'eau
Le père apparaît hors d'haleine,
Tenant la baleine sur son dos.
Il jette l'animal sur la table,
une belle baleine aux yeux bleus,
Une bête comme on en voit peu,
Et dit d'une voix lamentable :
Dépêchez-vous de la dépecer,
J'ai faim, j'ai soif, je veux manger.
Mais voilà Prosper qui se lève,
Regardant son père dans le blanc des yeux,
Dans le blanc des yeux bleus de son père,
Bleus comme ceux de la baleine aux yeux bleus :
Et pourquoi donc je dépècerais une pauvre bête qui m'a rien fait?
Tant pis, j'abandonne ma part.

Puis il jette le couteau par terre,
Mais la baleine s'en empare, et se précipitant sur le père
Elle le transperce de père en part.

Ah, ah, dit le cousin Gaston,
On me rappelle la chasse, la chasse aux papillons.
Et voilà
Voilà Prosper qui prépare les faire-part,
La mère qui prend le deuil de son pauvre mari
Et la baleine, la larme à l'oeil contemplant le foyer détruit.
Soudain elle s'écrie :
Et pourquoi donc j'ai tué ce pauvre imbécile,
Maintenant les autres vont me pourchasser en moto-godille
Et puis ils vont exterminer toute ma petite famille.
Alors éclatant d'un rire inquiétant,
Elle se dirige vers la porte et dit
À la veuve en passant :
Madame, si quelqu'un vient me demander,
Soyez aimable et répondez :
La baleine est sortie,
Asseyez-vous,
Attendez là,
Dans une quinzaine d'années, sans doute elle reviendra...
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michelmau



Anmeldedatum: 03.12.2006
Beiträge: 636
Wohnort: Elsass
Verfasst am: Mi, 17. Jan 2007 21:11
Titel: La Cène
Antworten mit Zitat

Und noch ein sehr kurzes Gedicht von Jacques Prévert(la Cène=das Abendmahl.)

La Cène

Il sont à table
Ils ne mangent pas
Ils ne sont pas dans leur assiette
Et leur assiette se tient toute droite
Verticalement derrière leur tête.
_________________
Le temps ne fait rien à l'affaire...(G.Brassens)
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tessi



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Beiträge: 243
Wohnort: Köln
Verfasst am: Mo, 22. Jan 2007 17:17
Titel:
Antworten mit Zitat

Hallo Orelilou,
diesmal war ich schneller! Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Den Sinn des Gedichts habe ich auch nicht ganz kapiert! Embarassed

Der Walfang
Zum Walfang zum Walfang,
Sagte der Vater mit zorniger Stimme
Zu seinem Sohn Prosper, unter dem (verlängerten?) Schrank,
Zum Walfang zum Walfang,
Du willst nicht mitgehen,
Und warum nicht?
Und warum sollte ich ein Tier fangen gehen
das mir nichts getan hat, Papa,
Geh Vater, fang ihn dir selbst,
wenn es dir gefällt,
Ich möchte lieber zu Hause bei meiner armen Mutter bleiben
Und bei dem Cousin Gaston.
Da ist der Vater also ganz alleine zu seinem Walfangboot gegangen
Auf das aufgewühlte Meer.

Hier der Vater auf dem Meer,
Hier der Sohn im Haus,
Hier der Wal in Wut,
Und hier der Cousin Gaston, der die Suppenschüssel umwirft,
Die Suppenschüssel mit der Brühe.

Die See war rauh,
Die Suppe war gut.
Und hier auf seinem Stuhl, Prosper, der betrübt ist:
Zum Walfang bin ich nicht gegangen,
Und warum bin ich nicht dort gewesen?
Vielleicht hätten wir ihn gefangen,
und ich hätte davon essen können.
Die Tür öffnet sich und vor Wasser triefend
Erscheint der Vater, atemlos,
Den Wal auf seinem Rücken haltend.
Er wirft das Tier auf den Tisch,
ein schöner Wal mit den blauen Augen,
Ein Tier, wie man es selten sieht,
Und mit weinerlicher Stimme sagte er:
Beeilt euch, ihn zu zerlegen,
Ich habe Hunger, ich habe Durst, ich will essen.
Da aber steht Prosper auf,
Und sieht seinem Vater in das Weiß der Augen,
In das Weiß der blauen Augen seines Vaters,
Blau wie die blauen Augen des Wals:
Und warum sollte ich das arme Tier, das mir nichts getan hat, zerlegen?
Macht nichts, ich verzichte auf meinen Anteil.

Dann wirft er das Messer auf den Boden,
Aber der Wal reißt es von dort an sich, und stürzt sich auf den Vater
Und durchbohrt ihn (?)
Ah, ah sagt der Cousin Gaston,
Das erinnert mich an die Jagd, an die Schmetterlingsjagd.
Und hier
Hier ist Prosper, der die Todesanzeige vorbereitet,
Die Mutter, die um ihren armen Ehemann trauert,
Und der Walfisch, der das zerstörte Heim mit Tränen in den Augen betrachtet
Ruft plötzlich aus:
Warum habe ich bloß diesen armen Trottel getötet,
Die anderen werden mich jetzt in Motorbooten (?) jagen
Und dann werden sie meine ganze kleine Familie vernichten.
Und berstend vor beunruhigtem Lachen,
Wendet er sich zur Tür und sagt
An die Witwe gerichtet:
Madame, falls jemand nach mir fragen kommt,
Seien Sie so freundlich und antworten Sie:
Der Wal ist weggegangen,
Nehmen Sie Platz,
Warten Sie dort,
In vierzehn Jahren wird er wahrscheinlich...zurückkommen.


@ michelmau: Dein Gedicht ist zu frech! Embarassed Ich weigere mich, das zu übersetzen! Laughing Laughing Laughing


Zuletzt bearbeitet von tessi am Mo, 22. Jan 2007 23:35, insgesamt einmal bearbeitet
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michelmau



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Verfasst am: Mo, 22. Jan 2007 18:20
Titel: Ringelnatz
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Prévert erinnert mich ein bisschen an Joachim Ringelnatz (oder Ringelnatz an Prévert).Ich liebe sowieso die beiden Dichter. Very Happy Very Happy Very Happy
_________________
Le temps ne fait rien à l'affaire...(G.Brassens)
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tessi



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Verfasst am: Mo, 22. Jan 2007 18:56
Titel:
Antworten mit Zitat

Ja, genau! An Ringelnatz habe ich mich auch erinnert gefühlt. Wir können mit Prévert schon mithalten. Very Happy

Vielleicht sollte man auf AOX ein Topic mit deutschen Gedichten einrichten. Es muß ja nicht gleich in Schwermut und Tiefsinn ausarten! Meint Ihr, dass daran Interesse besteht?

Hier ist zur Probe ein nettes kleines Gedicht von James Krüss.
Wer wagt sich an die Übersetzung?


Wenn die Möpse Schnäpse trinken
von James Krüss


Wenn die Möpse Schnäpse trinken,
wenn vorm Spiegel Igel stehn,
wenn vor Föhren Bären winken,
wenn die Ochsen boxen gehen,
wenn im Schlafe Schafe blöken,
wenn im Tal ein Wal erscheint,
wenn in Wecken Schnecken stecken,
wenn die Meise leise weint,
wenn Giraffen Affen fangen,
wenn ein Mäuslein Läuslein wiegt
wenn an Stangen Schlangen hangen,
wenn der Biber Fieber kriegt,
dann entsteht zwar ein Gedicht,
...
aber sinnvoll ist es nicht!


Zuletzt bearbeitet von tessi am Mo, 22. Jan 2007 23:31, insgesamt einmal bearbeitet
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Orelilou



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Verfasst am: Mo, 22. Jan 2007 23:10
Titel:
Antworten mit Zitat

tessi hat Folgendes geschrieben:
Hallo Orelilou,
diesmal war ich schneller! Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Den Sinn des Gedichts habe ich auch nicht ganz kapiert! Embarassed


Bravo Tessi!! Ausserdem war dieses Gedicht sehr lang! Ich bin jetzt die Schnecke! Wink Und ich denke, dass du alles gut verstanden hast. Nur einige Erklärungen.

tessi hat Folgendes geschrieben:
Sagte der Vater mit zorniger Stimme
Zu seinem Sohn Prosper, unter dem (verlängerten?) Schrank,


Prosper ist langgestreckt... und nicht der Schrank
=> Sagte der Vater mit zorniger Stimme
Zu seinem Sohn Prosper, langgesteckt unter dem Schrank

tessi hat Folgendes geschrieben:
Und durchbohrt ihn (?)

Deine Übersetzung ist korrekt.
De "père en part" ist ein Spielwort mit "père" und "part". Normalerweise sagt man "de part en part". Das bedeutet ungefähr "ganz und gar"

tessi hat Folgendes geschrieben:
in Motorbooten (?)

Für Moto-godille, habe ich den Ruder oder den Wrickruder gefunden ... aber weisse ich nicht wirklich, was es ist... Embarassed

tessi hat Folgendes geschrieben:
@ michelmau: Dein Gedicht ist zu frech! Embarassed Ich weigere mich, das zu übersetzen! Laughing Laughing Laughing


Es gibt ein anderen frechen Gedicht, das wie so anfängt :
Notre Père qui êtes au cieux
Restez-y
Et nous nous resterons sur la Terre
Qui est quelquefois si jolie...

=> Vaterunser, das im Himmel ist
Bleiben sie dabei
Und uns, werden wir auf der Erde bleiben,
Die manchmal so hübsch ist... Big Grin
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Orelilou



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Beiträge: 127
Wohnort: Paris, Normandie, Picardie
Verfasst am: Mo, 22. Jan 2007 23:13
Titel:
Antworten mit Zitat

tessi hat Folgendes geschrieben:
Wer wagt sich an die Übersetzung?


Das klingt, ich versuche!! Wink
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